Spieletest: Castlevania - Curse of Darkness

Screenshot #6Ein weiteres neues Element in Curse of Darkness sind die so genannten "Innocent Devils" - kleine Kreaturen, die vom Spieler erschaffen werden können und sich zum Beispiel im Kampf einsetzen lassen oder aber auch bei der Lösung der
(wenigen) Rätsel unterstützen, indem zum Beispiel sie Hector über einen Abgrund tragen oder beim Öffnen einer Tür helfen. In bester Rollenspiel-Manier gewinnen diese Kreaturen ebenso wie Hector im Spielverlauf an Kraft und Fähigkeiten hinzu; es lohnt sich also, sich gut um sie zu kümmern.

Screenshot #10Trotz neuer Ideen spielt sich Curse of Darkness leider deutlich monotoner als die Vorgänger, was vor allem am Level-Design liegt - stellenweise hat man das Gefühl, dieselben Kämpfe immer wieder durchzumachen, was zusätzlich durch die ebenfalls nicht sonderlich abwechslungsreiche Gestaltung der Gegner verstärkt wird. Erfahrene Spieler werden sich zudem über den ungewohnt niedrigen Schwierigkeitsgrad wundern - so schnell konnte man sich selten zuvor in einem Castlevania durch die Gegnerhorden schnetzeln und neue Items und Erfahrungspunkte einsammeln. Selbst die Bosskämpfe sind - zumindest in der ersten Hälfte des Spiels - keine wirkliche Herausforderung.
Castlevania - Curse of Darkness ist ab dem 16. Februar 2006 für jeweils knapp 60,- Euro für Xbox und die PlayStation 2 erhältlich. Zum Test lag uns nur letztere Version vor. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ab zwölf Jahren erhalten.
Fazit:
In Sachen Präsentation gibt es am neuen Castlevania wenig auszusetzen, die Optik ist wieder einmal stimmungsvoll in Szene gesetzt, der orchestrale Soundtrack begeistert erst recht. Leider drückt das stark monotone Gameplay auf die Motivation: Level und Gegner ähneln sich oftmals so sehr, dass auch der Einsatz der neuen Mini-Kreaturen das nicht wirklich wettmachen kann. Bedenkt man, welche spielerischen Highlights bereits unter dem Castlevania-Brand erschienen sind, muss man Curse of Darkness wohl oder übel zu den eher enttäuschenden Veröffentlichungen zählen.
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Nicht bei WoW geklaut. Bei Symphony of the Night gabs auch schon diese kleinen Monster...
...wollte ich mal anmerken, daß mir die Vergleich mit "Devil May Cry" irgendwie aufstößt...
Rischisch!
Das (streitbar) beste Spiel der Reihe kommt auch größtenteils ohne Peitsche aus...
Nein, nicht bei WoW ! Bei Ultima Online, da gab es die Gegner auch schon !
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