Ein Eiscreme-Verkäufer ist in Großbritannien zur Ableistung von 200 Stunden
gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Er hatte aus seinem Eiswagen heraus
nicht nur Gekühltes, sondern auch Raubkopien verkauft, wie der britische
Unterhaltungs- und Spieleherstellerverband ELSPA mitteilte.
Das Gericht verurteilte den aus South Lanarkshire stammenden Mann, nachdem er
kopierte Spiele, Audio-CDs und DVDs aus seinem Eiswagen heraus verkaufte. Der
50-jährige William Agnew hatte zuvor gestanden, die Verkäufe getätigt zu
haben.
Die Verurteilung fand reichlich spät statt: Schon im Mai 2003 hatte die Polizei
die Geschäftsräume des Mannes in Blantyre durchsucht und dabei 4.000
raubkopierte DVDs, CDS und Spiele für die PlayStation,
Xbox und PC gefunden.
Wären die Waren echt gewesen, hätten sie einen Verkaufswert von ungefähr 100.000 Britischen Pfund (ca. 147.000 Euro) gehabt.
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