Sling Media

Slingbox bringt heimisches Fernsehen ins Internet

TV-Konzerne investieren in Internet-Technik

Die kleine Internetfirma Sling Media hat mit einer Box Aufsehen erregt, die Fernsehserien ins Internet ausstrahlen kann. Davon wollen nun auch US-Fernsehsender profitieren. Auch hierzulande soll die Slingbox auf den Markt kommen, eine PAL-Version wurde bereits für die erste Jahreshälfte 2006 angekündigt.

Anzeige

Der US-Kabel-TV-Anbieter Liberty Media und der Satellitenfernsehbetreiber Echostar beteiligen sich mit 46,6 Millionen Dollar an der Internetfirma Sling Media. Das Unternehmen hat ein Gerät entwickelt, mit dem es möglich ist, lokale TV-Programme überall auf der Welt live anzusehen.

Slingbox
Slingbox

Sling bietet die "Slingbox" in den USA für 250 US-Dollar an. Die Technik ist einfach: Sendungen aus dem heimischen TV-Empfang werden in das Internet übertragen und können dann auf dem Computer eines "Slingbox"-Besitzers angesehen werden. Kodiert werden die Daten mit Microsofts Windows Media Video (WMV). Als "Slingstream" bezeichnete Algorithmen sollen dafür sorgen, dass die zu übertragenen Daten der jeweils zur Verfügung stehenden Bandbreite angepasst werden. Als Signaleingänge stehen S-Video, Composite (Cinch) und Antenne zur Verfügung. Die Ausgabe funktioniert derzeit nur auf Windows-PCs, aber auch Pocket-PCs, Smartphones und Rechner mit MacOS X (ab dem 2. Quartal 2006) sollen künftig unterstützt werden.

Für amerikanische TV- und Medienkonzerne ist die "Slingbox" interessant, weil immer mehr Sender versuchen, Fernsehen und Internet besser zu vernetzen. Disney und NBC Universal verkaufen bereits Fernsehsendungen über den Media-Store des Computerkonzerns Apple. CBS verkauft über Google Serien und Videoaufzeichnungen, und das Hollywoodstudio Warner Bros startet im März in Deutschland einen Dienst zum Internetdownload seiner Filme. Auch erste Serien, die eigens für Handys produziert wurden, gibt es bereits.


Free-TV verblödet 02. Feb 2006

ich meinte natürlich Spielfilm oder SERIE ! ...lol...hab wohl heut' schon zuviel Free-TV...

Free-TV verblödet 02. Feb 2006

...oder überhaupt fast alles zugunsten mehr Werbung zusammengeschnitten und verkrüppelt...

Mario _ Hana 01. Feb 2006

Na, so richtig interessant wird die ganze Sache mit 802.11n, was ja "demnächst...

daniel11 01. Feb 2006

tssstsss wer will den analoge programme? welches programm gibt es denn nicht digital per...

Kommentieren




Anzeige

  1. ERP-Anwendungs- und Datenbankbetreuer (m/w)
    Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart
  2. SOC Security Analyst (m/w) in IT Security Services
    Allianz Managed Operations & Services SE, München
  3. IT Service Manager (m/w) Entwicklung von Basis-Kundenfunktionen
    Daimler AG, Stuttgart
  4. IT Specialist Infrastructure SharePoint (m/w)
    Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Maynard

    Wayland-Shell für den Raspberry Pi

  2. BGH-Urteil

    Typenbezeichnung gehört in eine Werbeanzeige

  3. Startup Uber

    Privater Taxidienst Uberpop verboten

  4. Project Atomic

    Red Hat erarbeitet Host-System für Docker-Container

  5. Getac T800

    Robustes 8-Zoll-Tablet mit Windows

  6. MS-Flugsimulator X

    Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet

  7. Vorratsdatenspeicherung

    Totgesagte speichern länger

  8. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015

  9. Bitcoin-Börse

    Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden

  10. Samsung

    Topsmartphone mit Tizen kommt im Sommer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

    •  / 
    Zum Artikel