Suse Linux wird echtzeitfähig

Kommerzielle "Concurrent Real-Time Extensions" für 32- und 64-Bit

Die Firma Concurrent bietet künftig eine für den Echtzeiteinsatz optimierte Version von Suse Linux. Das Produkt "Concurrent Real-Time Extensions Powered By Suse Linux" läuft auf 32- sowie 64-Bit-Systemen und verspricht extrem niedrige Latenzzeiten sowie schnelle Reaktionen.

Anzeige

Concurrent peilt vor allem Finanzdienstleister oder Firmen aus der Telekommunikationsbranche an, die ein Echtzeitbetriebssystem benötigen, um Berechnungen innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne durchzuführen.

Die Concurrent Real-Time Extensions funktionieren auf 32-Bit-Systemen und sind auf die 64-Bit-Prozessoren Intel Xeon und AMD Opteron optimiert. Auf Interrupts soll Suse Linux mit den Echtzeiterweiterungen in weniger als 30 Mikrosekunden reagieren. Außerdem bieten die Erweiterungen hochauflösende Timer zur Zeitablaufsteuerung, die Kontrolle von Hyperthreading durch den Anwender und die Abschirmung einzelner Prozesse. Durch extrem niedrige Latenzzeiten sollen außerdem Leistungs- und Stabilitätsprobleme vermieden werden. Entwickler sollen all diese Funktionen auch über ein einheitliches API ansprechen können.

In Zusammenarbeit mit Novell wird Concurrent die Erweiterungen für Suse Linux gebündelt mit Support anbieten. Preise nannte das Unternehmen nicht.


Doener 26. Jan 2006

Sollten die Echtzeiterweiterungen von MontaVista nicht in den offizellen Kernel einflie...

Rabiator 25. Jan 2006

Gibt es, sogar in mehr als einer Variante: http://www.codeworx.org/cpp_tuts_1_3.php...

megaimmi2005 25. Jan 2006

"echtzeitanforderung" heisst im engeren sinne nur, dass die antwort innerhalb einer...

irata 25. Jan 2006

Hab mich jetzt nicht näher mit der Materie beschäftigt, aber ich dachte immer PC-Timer...

irata 25. Jan 2006

Hab mich jetzt nicht näher mit der Materie beschäftigt, aber ich dachte immer PC-Timer...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Sachbearbeiter (m/w) Incident- und Problem-Management
    Syna GmbH, Frankfurt am Main
  2. Programmierer (m/w)
    heroal - Johann Henkenjohann GmbH & Co. KG, Verl
  3. Mitarbeiter (m/w) Onlinemedien
    Süddeutsche Krankenversicherung a.G., Fellbach
  4. IT-Fachkraft für Systemintegration (m/w)
    TX Logistik AG, Bad Honnef

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Kino.to-Chef

    "Ich habe neben dem Rechner geschlafen"

  2. Diablo 3

    Spekulationen um gehackte Benutzerkonten und erster Patch

  3. Kulturelles Gedächtnis

    Wie speichern wir das Internet?

  4. Raumfahrt

    SpaceX-Raumfähre ist gestartet

  5. Absturz an der Börse

    Facebook überbewertet?


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 245 | letzter Beitrag 16:10 Uhr

  2. Kommentare: 158 | letzter Beitrag 16:31 Uhr

  3. Kommentare: 116 | letzter Beitrag 16:17 Uhr

  4. Kommentare: 89 | letzter Beitrag 16:31 Uhr

  5. Kommentare: 89 | letzter Beitrag 11:30 Uhr

Mehr


  1. Persönlicher Onlinespeicher

    Owncloud 4.0 verschlüsselt Daten auf dem Server

  2. Einlenken oder zahlen

    EU-Kommission gibt Google letzte Chance

  3. Klarmobil

    Handy- und Datenflatrate für 20 Euro im O2-Netz

  4. Mobilfunk

    Achtung, Eltern lesen mit!

  5. Origin

    EA unterzeichnet Unterlassungserklärung

  6. Android

    Motorola gehört jetzt Google

  7. Fachkräftemangel

    45 Prozent der IT-Beschäftigten sind überlastet

  8. Activision

    Vertragsdetails über Bungies Halo-Nachfolger

  9. Sonos Sub

    Mehr Wumms zum Nachrüsten

  10. Bing Streetside

    Fotos deutscher Straßen sind verschwunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Prozessoren: Rechenfehler machen CPUs effizienter
Prozessoren
Rechenfehler machen CPUs effizienter

Es klingt paradox, ist aber sinnvoll: Wenn sich ein Chip verrechnen darf, kann er effizienter gebaut werden. Wissenschaftler der texanischen Rice-Universität haben das Konzept schon fast bis zur Serienreife gebracht.

  1. Marktanteile AMD gewinnt in allen Bereichen
  2. Intels Core i7-3770K im Test Grafik von Ivy Bridge beeindruckt, CPU-Verbesserungen nicht
  3. Adapteva 4.096 Kerne auf einem Chip

Absturz an der Börse: Facebook überbewertet?
Absturz an der Börse
Facebook überbewertet?

Mit einem Minus von über zehn Prozent startete die Facebook-Aktie in ihren zweiten Handelstag und notiert deutlich unter dem Ausgabekurs von 38 US-Dollar.

  1. Geschenke-App Facebook kauft Karma
  2. Börsengang Facebook-Aktie steigt sofort um elf Prozent
  3. Börsengang "Facebook kann am Datenschutz zusammenbrechen"

SpaceX: Raumfähre Dragon ist auf dem Weg zur ISS
SpaceX
Raumfähre Dragon ist auf dem Weg zur ISS

Nach dem erfolgreichen Start ist die vom US-Weltraumunternehmen SpaceX entwickelte Dragon auf dem Weg zur ISS. Die unbemannte Raumkapsel soll am Donnerstag Manöver bei der ISS durchführen und wenn alles gut geht am Freitag andocken.

  1. Raumfahrt SpaceX-Raumfähre ist gestartet
  2. Raumfähre Dragon Startabbruch für SpaceX
  3. Raumfahrt SpaceX soll Raumstation von Bigelow Aerospace versorgen

Zum Artikel