OpenSSL wird FIPS-zertifiziert

Einsatz in amerikanischen und kanadischen Regierungseinrichtungen möglich

Im Rahmen des Cryptographic Module Validation Program (CMVP) steht der Kryptografie-Software OpenSSL eine Zertifizierung nach dem Federal Information Processing Standard (FIPS) 140-2 bevor. Somit kann die freie Software künftig auch in amerikanischen und kanadischen Regierungseinrichtungen eingesetzt werden. OpenSSL ist damit die erste zertifizierte Open-Source-Software zur Verschlüsselung.

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Wie NewsForge.com berichtet, ist die Zertifizierung zwar noch nicht abgeschlossen, letztlich aber nur noch reine Formsache. Das CMVP wird gemeinsam von der amerikanischen und kanadischen Regierung betrieben und testet Sicherheitssoftware daraufhin, ob sie den durch FIPS festgelegten Vorgaben entspricht.

Wird OpenSSL demnach nach den Vorgaben des CMVP eingerichtet, erfüllt es alle Anforderungen, um Regierungsinformationen zu schützen, bei Abweichungen von der CMVP-Anleitung gilt die Zertifizierung nicht mehr. Die Validierung ist bereits seit 2003 im Gange, wurde jedoch mangels Erfahrung mit Open-Source-Software beim CMVP verzögert. So mussten erst spezielle Testverfahren für Software entwickelt werden, deren Quelltext verfügbar ist und die selbst kompiliert werden muss.

OpenSSL ist eine freie Implementation der Protokolle SSL und TLS und unter openssl.org verfügbar.


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