BooCompany.com: Dotcomtod kehrt zurück

Website für "Exitorientierte Unternehmensmeldungen"

Bei den einen sorgte die Website für Entsetzen, bei anderen für hämisches Lachen und für weitere war sie wohl ein Ventil, um Missstände und unübersehbaren Größenwahn im Moment des Scheiterns anzuprangern. Nun kehrt der Spezialist für "exitorientierte Unternehmensmeldungen" Dotcomtod unter dem Namen BooCompany.com wieder zurück und will sich nicht mehr nur auf die New Economy beschränken.

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Das Web erfährt eine Renaissance und dank des von O'Reilly aus der Not geborenen Schlagworts "Web 2.0" hat das Ganze sogar einen Namen. Doch auch wenn "Web 2.0" eben nicht als zweite New-Economy-Blase verstanden werden soll, kehrt unter dem Namen "BooCompany.com" nun ein weiterer Begleiter der New-Economy zurück.

So wird die Rückkehr von Dotcomtod unter neuem Namen in gewohntem Stil angekündigt: "Das Aufatmen in den Führungsetagen einiger Unternehmen über das angebliche Ende von Dotcomtod ist vorbei. Unter BooCompany.com ist ab sofort das gesamte digitale schlechte Gewissen von über drei Jahren Dotcomtod zu finden." Gemeint ist das Meldungsarchiv von Dotcomtod, das nun unter BooCompany.com wieder zu finden ist. "Sentinels" aus alten Tagen können sich sogar mit ihren alten Dotcomtod-Benutzerdaten bei BooCompany.com anmelden.

"Nachdem unsere alten Freunde Alex Falk und Peter Kabel dabei sind, wieder durchzustarten, möchten wir natürlich weiterhin unsere Unterstützung beim Reality Check anbieten", so die Gründerin von Dotcomtod und nun BooCompany.com, Lanu.


Ironie-Detektor 25. Jan 2006

Wenn Du den Witz, der hinter Supercompany steckt, nicht verstehst, dann ist das noch...

George Dorn 25. Jan 2006

Allein schon die Frage ist albern. Was hat denn die taz, Frankfurter Rundschau oder Welt...

che2001 25. Jan 2006

Im Übrigen: Ich habe einige der Firmen genannt, über deren unschönen Hintergrund zuerst...

che2001 25. Jan 2006

Das ist natürlich richtig, aber Neid ist zumindest für mich und die mir bekannten...

Paladin 25. Jan 2006

Hi! Einige sind sicherlich arm geworden durch völlig abgehobene Startup-Chefs - die...

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