Spieletest: Kirby Power Paintbrush - Intelligente DS-Action

Geschicklichkeitstitel mit innovativer Steuerung für Nintendo DS

Mit dem ungewöhnlichen Yoshi Touch & Go veröffentlichte Nintendo Mitte 2005 ein Spiel für das Nintendo DS, bei dem die Hauptfigur nicht direkt vom Spieler gesteuert wurde, sondern sich prinzipiell alleine fortbewegte - Aufgabe des Spielers war es dann, per Stylus den noch nicht vorhandenen Weg für Yoshi zu zeichnen und dabei zahlreichen Problemen zu entgehen. Kirby Power Paintbrush folgt einem ähnlichen System, setzt das Ganze aber noch deutlich umfangreicher und vielseitiger um.

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Kirby Power Paintbrush
Kirby Power Paintbrush
Die Hintergrundgeschichte ist Nintendo-typisch recht niedlich ausgefallen, kann aber auch getrost ignoriert werden - die Story von der bösen Hexe Drwacia, die in Dreamland für Angst und Schrecken sorgt und nebenbei auch noch den rosa Helden Kirby in einen Ball verwandelt, trägt nur begrenzt zu Atmosphäre und Spielspaß bei. Immerhin schuf man sich so einen Vorwand, um Kirby diesmal als richtige Kugel durch sämtliche Level rollen zu lassen - was er dann auch komplett selbstständig bewältigt.

Screenshot #1
Screenshot #1
Lässt man Kirby alleine vor sich hinrollen, kommt man allerdings nicht weit; die Level sind nämlich bestens mit Fallen, Abgründen und Gegnern gefüllt. Per Stylus malt man also auf den Touchscreen Brücken oder schubst Kirby zum Angriff an. Apropos Angriff: Wie bei früheren Kirby-Spielen ist es auch hier so, dass die Spezialfähigkeiten besiegter Gegner übernommen werden können - da wird man dann plötzlich zur Eiskugel oder zur Rakete. In den ersten Leveln beginnt das Ganze noch recht gemächlich, so dass genügend Zeit bleibt, sich an die ungewöhnliche Bedienung zu gewöhnen und an den problematischen Stellen vorbeizumanövrieren; später gestaltet sich das Ganze allerdings als durchaus knifflig, da die Anzahl von Fallen und Gegnern deutlich zunimmt und innerhalb kürzester Zeit mit dem Stylus der richtige Weg gefunden werden muss. Bosskämpfe sorgen für zusätzliche Abwechslung, einen dauerhaft motivierenden Multiplayer-Modus hat Nintendo dem Titel allerdings leider nicht spendiert.

Screenshot #19
Screenshot #19
Optisch und akustisch wird gewohnte DS-Kost geboten: Kirby Power Paintbrush reizt die technischen Möglichkeiten des DS nicht aus, Hintergründe, Charaktere und Animationen überzeugen aber voll und ganz und auch die Melodien sind ähnlich simpel wie eingängig gehalten.

Kirby Power Paintbrush ist exklusiv für das Nintendo DS im Handel erhältlich und kostet etwa 40,- Euro.

Fazit:
Wieder ist es Nintendo selbst, die zeigen, wie sich der Touchscreen des Nintendo DS sinnvoll nutzen lässt: Für Kirby Power Paintbrush wurde das innovative Konzept von Yoshi Touch & Go aufgegriffen und sinnvoll ausgebaut - und nach kurzer Eingewöhnungszeit macht das Ganze immens viel Spaß und überrascht mit zahlreichen witzigen Ideen. Einzig der fehlende Mehrspielermodus und der begrenzte Spielumfang drücken den Gesamteindruck etwas.


Senol 06. Feb 2006

Hallo, Ich habe problem mit mein umgebauten x-box, Ich weiß nicht wie man spiele drauf...

bresi 24. Jan 2006

...wie alle videospielemaschinen. ;)

Bibabuzzelmann 23. Jan 2006

Genau, dann ist die Welt wieder heil :)

Kompottkin 23. Jan 2006

Stimmt, das ist natürlich die andere Möglichkeit. Die Kinder entwickeln sich dadurch dann...

coke 23. Jan 2006

hmm, sehr schön ein ahnungsloser... 1. Hat Nintendo weitaus extremere Spiele als RE. 2...

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