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Firefox: Ping-Funktion sorgt für TrubelBrowser unterrichtet Webseiten über Klicks auf ausgehende Links
Entwickelt wurde a ping von der Arbeitsgruppe "Web Hypertext Application Technology", kurz WhatWG, in der sich unter anderem Entwickler von Mozilla, Opera und Safari zusammengefunden haben, um neue Standards für Webapplikationen zu erarbeiten, die auf bestehenden Webstandards aufsetzen. In den aktuellen, ausschließlich an Entwickler gerichteten experimentellen Versionen von Firefox wurde nun erstmals
die Funktion "a ping" umgesetzt, was nach der entsprechenden Ankündigung von Firefox-Entwickler Darin Fisher zu heftigem Trubel in seinem Blog führte.
Die Idee: Eine zusätzliche Angabe in einem Link-Tag weist den Browser an, die jeweilige Webseite über einen Klick auf einen externen Link zu informieren, womit es möglich ist, die Klicks von Nutzern zu analysieren. Das ist eigentlich nichts Neues, denn schon heute tun viele Webseiten Ähnliches, benötigen dazu aber spezielle URLs, die Nutzer dann auf die jeweiligen Webseiten weiterleiten. Dies ist für den Nutzer kaum erkennbar, vor allem dann nicht, wenn die Umleitung zusätzlich durch den Einsatz von JavaScript versteckt wird. Diese Sprünge führen aber zu einem recht trägen Webseitenaufruf, was die neue Firefox-Funktion vermeiden könnte. Das neue "a ping" hätte also kaum eine weitergehende Funktion, würde aber die eigentliche Link-Struktur im Netz wieder transparenter machen, ganz abgesehen davon, dass sie Entwicklern von Webapplikationen das Leben erleichtern dürfte. Kritik wurde aber auch daran laut, dass die neue Funktion in den Standardeinstellungen der experimentellen Entwicklerversionen aktiviert ist. Ausschalten lässt sie sich zunächst nur im Dialog "about:config", für neue experimentelle Funktionen ist das jedoch nichts Ungewöhnliches. Auch ist nicht entschieden, ob die neue Funktion ihren Weg in eine stabile Firefox-Version finden wird, dies hängt von ihrer Akzeptanz ab. (ji)
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