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WLAN-Funktion in Windows bietet AngriffsmöglichkeitenAngreifer können unbemerkt Peer-to-Peer-Netzwerk aufbauen
Die Ursache für dieses Angriffsmanöver liegt darin begründet, dass WLAN-taugliche Notebooks häufig mit SSID-Informationen versehen sind, die aktuell nicht verwendet werden, weil die entsprechenden Netzwerke etwa am Flughafen nicht verfügbar sind. Kennt ein Angreifer die SSID-Kennung seines Opfers, kann er darüber eine Verbindung zu dem betreffenden Notebook per Peer-to-Peer-Netzwerk aufbauen und erhält so Zugriff auf das System, um etwa Daten auf der
Festplatte des Notebooks einsehen zu können.
Windows versucht beim Hochfahren des Betriebssystems Verbindungen zu konfigurierten Netzwerken herzustellen. Falls dies nicht möglich ist, werden Ad-hoc-Verbindungen aufgebaut, was sich Angreifer zu Nutze machen können. Der Einsatz einer Firewall kann einen solchen Angriff verhindern oder man schaltet die WLAN-Funktion unterwegs ab, wenn sie nicht benötigt wird. Außerdem kann eine andere WLAN-Verwaltungssoftware verwendet werden oder man aktiviert in der Microsoft-Software den Punkt "Access point (infrastructure) networks only", was ebenfalls entsprechende Angriffe unmöglich machen soll. Der Sicherheitsexperte Mark Loveless von nmrc.org hat dieses Verhalten entdeckt und nach eigener Aussage bereits im Oktober 2005 an Microsoft gemeldet. Derzeit plant Microsoft, den Fehler mit dem kommenden Service Pack zu beheben. Im Falle von Windows XP muss man sich also noch bis zum zweiten Halbjahr 2007 gedulden, während für Windows 2000 kein Service Pack mehr kommen wird. Das Sicherheitsrisiko soll Windows 2000 sowie XP betreffen, wobei Anwender von einer solchen Anmeldung nichts mitbekommen würden. Unter Windows XP mit Service Pack 2 erscheint ein Hinweis, dass eine Ad-hoc-Verbindung aufgebaut wurde, berichtet Loveless. (ip)
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