Zweite Testversion von Fedora 5 erschienen

Fertige Version für Mitte März 2006 erwartet

Ab sofort steht eine zweite Testversion von Red Hats freier Linux-Distribution Fedora Core 5 zum Download bereit. Diese wurde bereits nahezu komplett mit dem GCC 4.1 kompiliert, verwendet das modular aufgebaute X.Org 7.0 und unterstützt dmraid für IDE-RAID-Controller. Auch das kürzlich in den Entwicklungszweig aufgenommene Mono ist enthalten.

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Obwohl der GCC 4.1 noch gar nicht erschienen ist, haben die Fedora-Entwickler bereits einen Großteil der Pakete mit der kommenden Version des Compilers übersetzt. Ursprünglich war der GCC 4.1 für den 18. Januar 2006 angekündigt, wurde jedoch verschoben. Dennoch sollte er in nächster Zeit erscheinen, so dass er vollständig in die Distribution integriert werden kann.

Fedora Core 5 setzt auf die aus mehreren logischen Modulen aufgebaute X.Org-Version 7.0 und liefert in der aktuellen Testversion GNOME 2.13.4 mit. In der fertigen Version soll Fedora Core 5 dann mit GNOME 2.14 ausgeliefert werden, das am 15. März 2006 erscheinen soll. Daher wurde auch der angestrebte Veröffentlichungstermin für die Distribution vom 27. Februar auf den 15. März 2006 verschoben - die entsprechenden GNOME-Pakete sollen bereits ein paar Tage vor dem 15. März verfügbar sein. Ferner ist auch KDE 3.5 Teil der Distribution.

Passend zum neuen Projektlogo bekamen die Desktop-Umgebungen ein überarbeitetes Theme spendiert und auch der Installer wurde optisch leicht verändert.

Im Installer lassen sich nun auch wieder die zu installierenden Softwarepakete auswählen, auch wenn diese Funktion noch nicht komplett sein soll. Bedeutend ist überdies die Unterstützung von dmraid, womit sich Fedora auch auf RAID-Arrays an Controllern von Highpoint, Promise und Ähnlichem installieren lässt. Auch die Integration der Kernel-Erweiterung SELinux wurde weiter vervollständigt, die Konfiguration der Sicherheitsregeln erfolgt nun nach abgeschlossener Installation.

Kurz vor Veröffentlichung der zweiten Testversion nahmen die Entwickler auch noch die freie .Net-Implementierung Mono und damit einhergehend Programme wie die Desktop-Suche Beagle oder die Foto-Managementsoftware F-Spot in die Distribution auf.

Zu großen Teilen soll Fedora Core 5 dann auch als Basis für die nächste Version von Red Hats Enterprise Linux dienen, Mono soll allerdings vorerst Fedora vorbehalten bleiben. Fedora Core 5 bindet zudem die Virtualisierungslösung Xen 3.0 ein.

Fedora Core 5 Test 2 setzt auf Kernel 2.6.14, korrigiert etliche Fehler der ersten Testversion und steht ab sofort für x86, x86_64, PPC sowie PPC64 zum Download bereit, alternativ zum FTP-Download können die ISO-Images auch über BitTorrent bezogen werden. Eine dritte Testversion ist für den 13. Februar 2006 geplant.


chl 20. Jan 2006

das ist doch absoluter quatsch. wodurch entstehen dir den kosten und ein risiko durch...

Fedora-User 17. Jan 2006

Stimmt FC4 ist gut. Centrino Firmware und Nvidia Treiber installiert und mein Gericom...

mrnoeb 17. Jan 2006

Wie kommst du auf 3h ? Das Kopieren der Datein von CD/DVD dauert wohl kaum 3 Stunden...

BSDDaemon 17. Jan 2006

Es gibt weniger als ein Dutzend Distributionen. Der Rest sind Forks die von einer Hand...

BSDDaemon 17. Jan 2006

Nein, es ist der Wunsch der Kunden. Kunden die neue Hardware mit alten oder alternativen...

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Fedora Core Blog / 16. Jan 2006

Fedora Core 5 Test2 Released



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