Grasshopper: J2EE-Entwicklung mit .Net

Partnerschaft zwischen Mainsoft und IBM soll Kunden von Windows zu Linux bringen

Mit der Erweiterung Visual MainWin für Microsofts Visual Studio .Net lassen sich J2EE-Applikationen in C# und Visual Basic .Net entwickeln. Die nun vom Portierungsspezialisten Mainsoft freigegebene Version 1.7 erweitert die Kompatibilität zum .Net-Framework und unterstützt zusätzliche Application Server. Außerdem wurde Visual MainWin von IBM für die eServer-Plattform zertifiziert.

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Visual MainWin integriert sich in Visual Studio .Net und erlaubt Entwicklern, C# und Visual Basic .Net zu nutzen, um J2EE-Applikationen zu erstellen, die beispielsweise auch unter Linux laufen. Die auch unter dem Namen "Grasshopper" bekannte Software entstand in Zusammenarbeit mit dem Mono-Projekt, das an einer freien .Net-Implementierung arbeitet. Grasshopper übersetzt den von Visual Studio erzeugten Code in Java-Bytecode, der sich dann auf einer Java Virtual Machine ausführen lässt.

Die neue Version 1.7 profitiert von den Fortschritten des Mono-Projektes und verbessert damit die Kompatibilität zum .Net-Framework weiter. So werden zusätzliche Namensräume und Klassen unterstützt, beispielsweise kann mit System.DirectoryServices auf den Active Directory Service von Windows zugegriffen werden.

Visual MainWin 1.7 unterstützt nun auch Windows Server 2003 und zusätzliche Application Server wie zum Beispiel Tomcat 5.5, BEA WebLogic 8.1 SP5 und 9.0 oder JBoss 4.0.3 SP1. Neben einigen korrigierten Fehlern soll auch die Build-Geschwindigkeit verbessert worden sein und Visual MainWin kann nun auch in Visual Studio .Net 2003 installiert werden, wenn nur C# oder Visual Basic verfügbar sind. Die Vorgängerversion setzte eine Installation beider Sprachen voraus.

Der von Visual MainWin erzeugte Code ist laut Anbieter mit Suns Java Application Verification Kit (AVK) validiert und mit dem AVK können auch eigene Applikationen validiert werden, um so eine bestmögliche Kompatibilität zu J2EE-Application-Servern sicherzustellen.

Die Zertifizierung durch IBM soll Kunden, die weg von Windows wollen, zudem eine Nutzung ihrer .Net-Anwendungen unter Linux-Systemen erleichtern. Dafür wurde Visual MainWin für die eServer-Plattform in Verbindung mit IBMs WebSphere zertifiziert, die unter Linux laufen.

Grasshopper kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden, zur Nutzung benötigt man jedoch einen Aktivierungsschlüssel, den man erst nach einer Registrierung erhält.


fcz 13. Jan 2006

schön gseit.

Mateis 12. Jan 2006

Nein, die Grashopper-Seite sagt das anders: "{..} Grasshopper, a freely available Visual...

FCB 12. Jan 2006

das konnte ich mir einfach nicht verkneifen als Grasshoppers-Hasser! :-)

Guru 12. Jan 2006

Nein du erzeugst ganz normalern IL code der dann von dem MainWin Compiler in Java...

Der Redakteur 12. Jan 2006

Hi Leutz, habe nen kleinen Fehler in eurem Artikel entdeckt. Ist nur ein kleiner Fehler...

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zerbit.de (Journal) / 13. Jan 2006

.NET wächst nach Java

Karsten Samaschke: Los jetzt! / 12. Jan 2006

J2EE mit C# oder VB.NET entwickeln



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