Abo
  • Services:
Anzeige

Security-Scanner Nessus 3.0 erschienen

Neue Version steht nicht mehr unter der GPL

Die Sicherheits-Software Nessus, die Systeme auf bekannte Sicherheitslücken hin untersuchen kann, erschien jetzt in der Version 3.0. Mit der neuen Version wird die bisher als Open Source angebotene Software "Closed Source" aber weiterhin kostenlos abgegeben.

Nessus 3.0 wird als kommerzielle Software angeboten, zusammen mit Support und Schulungen von Tenable Network Security. Dabei soll die neue Version deutlich schneller zu Werke gehen - die Entwickler sprechen von einer fünf Mal so hohen Geschwindigkeit bei der Prüfung von Windows-Netzen. Zudem bietet Nessus 3.0 mehr als 9.000 Prüfungen auf Sicherheitslücken und unterstützt das Common Vulnerability Scoring System (CVSS), das Informationen zur Art der Sicherheitsprobleme liefern soll. Im Rahmen eines Abo-Modells lässt sich Nessus 3.0 auf dem aktuellen Stand halten.

Anzeige

Die größte Änderung für Nessus 3 birgt aber die Lizenz. Wurde Nessus bislang als Open Source unter der GPL entwickelt und angeboten, steht die Version 3 nicht länger unter der GPL. Zwar werde die Software weiterhin kostenlos angeboten, auch für Windows, aber der Quellcode wird nicht mehr veröffentlicht.

Um Kritik vorzubeugen, kündigte Nessus-Entwickler Renaud Deraison zugleich an, dass Nessus 2 weiterhin unter der GPL erhältlich sein wird und auch weiter gepflegt werden soll. Die meisten Plug-ins sollen in beiden Versionen laufen und auch die meisten Prüfroutinen sollen kompatibel zur älteren Version gehalten werden.

Zudem sind nach Ankündigung der Closed-Source-Pläne Anfang Oktober 2005 schon erste Projekte entstanden, die Nessus 2 selbst als Open Source weiterentwickeln wollen. Dazu zählen unter anderem OpenVAS (vormals GNessUs) und Porz-Wahn.

Der Nessus-Client, der ein grafisches Interface für Nessus bereitstellt, wurde derweil von Nessus-Hersteller Tenable ausgegliedert und soll auch weiterhin unter der GPL angeboten werden.

Nessus 3.0 steht ab sofort für Linux und FreeBSD unter nessus.org/download zum Download bereit. Die Kosten für Updates über Tenables Direct Feed liegen bei 1.200,- US-Dollar pro Jahr und Scanner.


eye home zur Startseite
Test123 14. Dez 2005

Warte doch erstmal ab, bis MYSQL 6.0 herauskommt und "ganz plötzlich" die Dokumentation...

^Andreas... 13. Dez 2005

Ein Paradoxon ;-)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Bonn, Frankfurt am Main, Leinfelden-Echterdingen, München
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt, Berlin
  3. PROJECT Immobilien GmbH, Nürnberg
  4. T-Systems International GmbH, Bonn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Minions 11,97€, Game of Thrones, The Dark Knight Trilogy)
  2. (u. a. Lone Survivor, Riddick, Homefront, Wild Card, 96 Hours Taken 2)
  3. (u. a. Jurassic World, Fast & Furious 7, Die Unfassbaren, Interstellar, Terminator 5)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  3. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft


  1. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  2. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  3. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  4. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  5. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  6. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"

  7. Pegasus

    Ausgeklügelte Spyware attackiert gezielt iPhones

  8. Fenix Chronos

    Garmins neue Sport-Smartwatch kostet ab 1.000 Euro

  9. C-94

    Cratoni baut vernetzten Fahrradhelm mit Crash-Sensor

  10. Hybridluftschiff

    Airlander 10 streifte Überlandleitung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

  1. Re: mit einem soo teurem gerät...

    Squirrelchen | 10:12

  2. Re: Keine 128GB, kein DualSim, Exynos...

    TarikVaineTree | 09:59

  3. Schrott bleibt Schrott...

    Vögelchen | 09:49

  4. Was für ein Unfug...

    tomatentee | 09:46

  5. Re: Was ich mir generell wünsche...

    Kleine Schildkröte | 09:44


  1. 15:33

  2. 15:17

  3. 14:29

  4. 12:57

  5. 12:30

  6. 12:01

  7. 11:57

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel