Sicherheitsloch führt zu Dauerabsturz bei Firefox 1.5 (Upd.)
Beispielcode belegt Programmabsturz
Im kürzlich vorgestellten Firefox 1.5 wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, die zu einem wiederholten Absturz des Browsers führen kann. Die Entdecker des Sicherheitslochs behaupten zudem, dass sich über dieses Sicherheitsleck auch Programmcode ausführen lässt.
Das Sicherheitsloch in Firefox 1.5 betrifft die Verarbeitung der Verlaufsdatei history.dat. Durch einen überlangen Eintrag in der history.dat stürzt Firefox 1.5 bei jedem Programmstart auf Grund eines Puffer-Überlaufs ab, so dass sich der Browser erst wieder normal nutzen lässt, nachdem die Verlaufsdatei gelöscht wurde. Mit Beispielcode belegen die Leute von Packetstorm Security den Fehler und behaupten, dass sich über das Sicherheitsloch auch beliebiger Programmcode ausführen lässt.
Gegen einen solchen Angriff könnte man sich schützen, indem man Änderungen an den Verlaufseinstellungen von Firefox 1.5 vornimmt. Wenn man in den Verlaufsoptionen die Anzahl der zu merkenden Tage auf 0 stellt, bleibt die Verlaufsfunktion zwar ohne Wirkung, man riskiert aber nicht, Opfer eines solchen Angriffs zu werden. Ein Patch für Firefox steht bislang nicht bereit.
Das Sicherheitsloch wurde bislang für Firefox 1.5 unter Windows XP mit Service Pack 2 bestätigt. Unklar ist derzeit, ob das Sicherheitsloch auch auf anderen Plattformen auftritt und ob die Sicherheitslücke auch Firefox 1.0.x betrifft.
Nachtrag vom 8. Dezember 2005 um 15:05 Uhr:
Wie heise online berichtet, soll das hier beschriebene Sicherheitsloch auch in Firefox ab der Version 1.0.4 und Opera 8.5 stecken, so dass beide Browser sich dann nicht mehr ohne weiteres starten lassen. Bei Opera 8.5 muss die überlange Titelzeile aus der Datei autosave.ini entfernt werden, damit der norwegische Browser sich wieder starten lässt. Gänzlich unbeeindruckt von dem Sicherheitsloch zeigten sich laut heise online der KDE-Browser und der Internet Explorer 6 von Microsoft.
Nachtrag vom 9. Dezember 2005 um 15:30 Uhr:
Mozilla hat in einem Sicherheitshinweis erklärt, dass der beobachtete Absturz lediglich eine Verzögerung beim Programmstart darstelle. So könne es auf langsamen Rechnern schon ein paar Minuten dauern, bis Firefox nach Ausnutzung der Sicherheitslücke gestartet ist. Das gleiche Verhalten könnte demnach auch für Opera 8.5 gelten, so dass es nicht zu einem Absturz kommt.






Ich nicht, niemals.
Eine sehr gute Entscheidung! Bin ebenfalls seit einiger Zeit komplett auf Ubuntu...
Vermutlich all das, was kein Alpha-, Beta- oder Nightly-Build ist. Gruß, Ashura
Cnet hatte wenigstens den Anstand, die Meldung zurückzuziehen, nachdem klar war, dass...
Na ja wer das im ernst geglaubt hat, das OS-Produkte nicht knackbar und vor allem...
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