OpenVZ - Neue Virtualisierungstechnik unter Linux
Die Ressourcen-Verwaltung ist so angelegt, dass jeder virtuellen Umgebung genügend Speicher und CPU-Zeit zur Verfügung steht. Außerdem beschränkt OpenVZ mit Quotas den Speicherplatz, den ein VPS auf der Festplatte belegen darf. Zudem lassen sich innerhalb des VPS normale Quotas für Nutzer oder Gruppen definieren. Durch die Ressourcen-Verwaltung soll sich OpenVZ von ähnlichen Lösungen wie Linux VServer oder den FreeBSD Jails unterscheiden, da sich bei OpenVZ durch klar festgelegte Berechtigungen keine Ressourcen außerhalb des VPS für Denial-of-Service-Angriffe missbrauchen lassen.
Letztlich kann OpenVZ für nahezu dieselben Aufgaben wie User Mode Linux, Xen, QEmu oder VMware eingesetzt werden, wobei es ein paar Unterschiede gibt. So unterstützt OpenVZ ausschließlich Linux, andere Betriebssysteme können auch als Gäste nicht genutzt werden. Dafür sollen die Leistungseinbußen nur sehr geringfügig ausfallen und die Ressourcen-Ausnutzung wesentlich besser sein. Selbst speicherkritische Anwendungen sollen auf Grund der effizienten Verteilung ohne Probleme in einer virtuellen Umgebung laufen, versprechen die Entwickler.
Im Unterschied zu anderen Techniken müssen bei OpenVZ die vorhandenen Ressourcen nicht im Vorfeld verteilt werden, sondern können dynamisch zugewiesen werden.
Derzeit funktioniert OpenVZ nur mit Kernel 2.6.8, wobei die Entwickler nach eigenen Angaben Sicherheitslücken in diesem Kernel selbst gestopft haben, er sich aber als weitaus stabiler erwiesen habe als neuere Versionen.
Der Kernel und die notwendigen Werkzeuge stehen ab sofort zum Download bereit. OpenVZ unterstützt die Hardware-Plattformen x86 sowie x86_64 und dieselbe Hardware wie Red Hat Enterprise Linux 4. Da der OpenVZ-Kernel auf dem Linux-Kernel basiert, unterliegt er den Bestimmungen der GPL, die Userlevel-Werkzeuge sind unter der QPL lizenziert.
| OpenVZ - Neue Virtualisierungstechnik unter Linux |






Wie muss ich das verstehen? Wenn beispielsweise in der einen VM einen Apache starte...
öhm: "um Schadsoftware" nicht "und Schadsoftware"
1. Wie soll das effektiv gehen, d.h. wie virtuell sind die Server wirklich? 2. Oder: Wie...
Wenn dort OpenVZ läuft, ja. z.Z. Nein. OpenVZ kommt mit sehr wenig Speicher aus...
Das hat mich jetzt allerdings auch etwas gewundert. Aber solange man nur den Kernel und...
Kommentieren