Keine Kazaa-Downloads mehr in Australien
Sharman Networks setzt gerichtliche Anordnung eigenwillig um
Eigentlich soll Sharman Networks, das Unternehmen hinter der Tauschbörse Kazaa, seit gestern die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Musik und Filme mit Filtern verhindern oder alternativ den Dienst einstellen, urteilte ein australisches Gericht. Doch bei Sharman Networks versucht man nun offenbar, die Anordnung zu umschiffen.
Unter Verweis auf das australische Urteil heißt es auf der Kazaa-Website nun, die Nutzung der Software sei in Australien nicht gestattet. Australier sollen davon absehen, die Software herunterzuladen und werden daran auch anhand ihrer IP-Adresse gehindert.
Australier, die die Software schon früher heruntergeladen haben, sollen sie nicht mehr benutzen, so Sharman Networks weiter.
Gegen das Urteil selbst hat Sharman Networks Berufung eingelegt, der eigentliche Rechtsstreit geht also weiter. Dennoch versucht das Unternehmen nun auf seine eigene Art und Weise, der Anordnung des Gerichts Folge zu leisten, ohne Kazaa grundsätzlich zu verändern.





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