Xerox gibt Schwarz-Weiß-Dokumenten die Farbe zurück
... aber nur, wenn sie auf besondere Weise ausgedruckt wurden
Zwei Forscher haben einen Software-Algorithmus entwickelt, mit dem sich laut Xerox bestimmte Grautöne einem spezifischen Farbwert zuordnen lassen. Damit soll es möglich werden, kopierte oder gefaxte Schwarz-Weiß-Dokumente im Nachhinein wieder in der Farbe ihres Originals darzustellen - aber nur, wenn die Graustufen zuvor mittels spezieller Druckmuster zu Papier gebracht wurden.
Jede Farbe eines Bildes wird beim Kopieren, Drucken oder Faxen auf einem Schwarz-Weiß-Gerät in Grauschattierungen umgewandelt. Dabei kann es vorkommen, dass zwei unterschiedliche Farben mit derselben Leuchtkraft oder der gleichen wahrgenommenen Helligkeit als ein einziger Grauwert dargestellt werden. Damit aber ist es nicht mehr möglich, die Information, die die Farbe enthielt, zu interpretieren.
Die Technologie, welche die beiden Forscher entwickelt haben, basiert auf mathematischen Algorithmen, mit deren Hilfe spezifische Wellenmuster in die Grauschattierungen eingebunden werden. Jede Farbe wird dabei in eine mikroskopisch unterschiedliche Textur in den Grauanteilen eines Bildes umgewandelt. Die Texturen selbst sollen dabei so unverwechselbar sein, dass sich Regionen gleicher Leuchtkraft, aber unterschiedlicher Farbe zweifelsfrei unterscheiden lassen.
Wenn Farbe auf diese Weise in Texturen umgewandelt wird, so lassen sich die Strukturen später entschlüsseln und wieder in Farbe umwandeln, so Xerox in einer Mitteilung. Durch die besondere Art der Algorithmen könnten zudem die so kodierten Grauflächen jederzeit auch wieder einer bestimmten Chrominanz (Mischung aus Farbton und -sättigung) zugeordnet werden. Der Empfänger eines Schwarz-Weiß-Faxes soll damit die Farben des Originals wieder herstellen können.
Xerox zufolge könne nun derjenige Teil des Algorithmus, der die Farben kodiert, in die Software eines Schwarz-Weiß-Druckers integriert werden, um Farben in Grau-Texturen umzuwandeln. Der Entschlüsselungsalgorithmus wiederum ließe sich in den Scanner eines Multifunktionssystems einbauen, um so die ursprünglichen Farben des Dokuments für den Druck oder die Anzeige wieder herzustellen.
Die Xerox-Forscherin Karen M. Braun stellte ihre Entwicklung im Rahmen der Jahreskonferenz der Society for Imaging Science and Technology vor, die vom 7. bis 11. November 2005 in Scottsdale, im US-Bundesstaat Arizona, stattfand. Braun präsentierte die Technologie gemeinsam mit Ricardo L. deQueiroz von der Universidade de Brasilia in Brasilien. Xerox hat das Verfahren zum Patent angemeldet.






Normal müssen alle Geräte mit der Technik arbeiten. Schon ein Billig-Scanner wie beim...
Gilt also nur für neue Drucke - und wie soll das dann gefaxt werden bei 200 DpI ?? Da...
Godot für dem C64 war AFAIK das erste Programm das so eine Zuordnung machte hat sich aber...
Scheint mir nicht so: "nmK wird bei neueren kolorierungen nur einmal eine zuordnung...
Das geht nicht. Es gibt immer viele (zigtausende) Farbtöne, die alle den selben Grauwert...
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