Spieletest: Quake 4 - Düsterer Shooter mit viel Atmosphäre

3D-Shooter mit kleinen Schwächen im Spieldesign

Nachdem sich der dritte Quake-Teil fast ausschließlich auf den Mehrspielermodus konzentrierte, kehrt der vierte Teil wieder an den Ursprung zurück. Mit Quake 4 versucht der Entwickler Raven Software, eine spannend umgesetzte Einspielerkampagne zu erzählen, die sich rund um die Invasion des Heimatplaneten der Stroggs dreht.

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Quake 4 (PC)
Quake 4 (PC)
Als Elitekämpfer Matthew Kane vom Rhino Squad wird der Spieler als Teil einer größeren Invasionsmacht nach Stroggos geschickt, um dort die Erzfeinde der Menschen endgültig zu besiegen. Nachdem das Landungsschiff beschädigt wurde und Kane wieder aus seiner Ohnmacht erwacht, gilt es - anfangs nur mit einem kleinen Blaster bewaffnet -, wieder Anschluss an die eigene Einheit zu finden und gegen die Stroggs vorzugehen.

Dass eine Begrenzung der Zahl von Spielfiguren bei der Doom-3-Engine nicht zwingend erforderlich ist, zeigt Raven Softwares Quake 4 bereits im Intro und auch während des Spiels kommen genug Gegner auf einen zu, um ab und an die Übersicht zu verlieren.

Screenshot #1
Screenshot #1
Die einzelnen Level selbst sind zum Teil recht kurz ausgefallen. Während innerhalb eines Einsatzgebietes auch mehrere Aufträge auf einen warten können, kann es bei grafisch aufwendigen und vor allem teilweise außen spielenden Leveln schonmal passieren, dass man nach fünf Minuten wieder von einem Ladebildschirm begrüßt wird. Nahtlose Übergänge gibt es also nicht und der Spielfluss gerät dadurch mitunter ins Stocken.

Im Unterschied zum eigentlichen Vorläufer Quake II ist Quake 4 nicht ganz die simple Ballerei, die vielleicht zu erwarten wäre. Es empfiehlt sich, gelegentlich doch einmal Deckung aufzusuchen, wenn die Gegner einen mit Sperrfeuer eindecken, oder sich eine bessere Position zu suchen, um die gruseligen Gegner etwa mit gezielten Schüssen nacheinander auszuschalten.

Screenshot #2
Screenshot #2
Derartige Entscheidungen müssen jedoch - ganz in Quake-Manier - innerhalb kürzester Zeit getroffen werden. Zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit und vor allem sollte man das Geschehen gut im Auge behalten, auch wenn dies manchmal auf Grund der vielen Effekte schwer fällt. Wer beispielsweise nicht rechtzeitig in einer Kampfespause die Waffe nachlädt, bringt sich selbst oder zumindest eines der recht viel einsteckenden Teammitglieder in Bedrängnis. In engen Gängen kann es zudem auch mal vorkommen, dass sich die bis zu drei Teamkameraden so unglücklich in den Weg stellen, dass man nicht ohne weiteres vorwärts kommt.

Die KI der Gegner und der Mitstreiter verhält sich sonst aber recht intelligent. So geschieht es eher selten, dass ein Teamkamerad in die eigene Schussbahn läuft. Eher weichen die Gegner gerne so aus, dass diese sich plötzlich hinter einem Teammitglied befinden. Da man eigene Mitglieder aber nicht versehentlich erschießen kann, fällt dies nicht weiter ins Gewicht.

Spieletest: Quake 4 - Düsterer Shooter mit viel Atmosphäre 

Yorick 29. Dez 2005

Hier nochmal ein anderer Link: http://www.idsoftware.com/ Schade, daß diese News so...

Bibabuzzelmann 21. Dez 2005

Grad gefunde *g http://www.gamershell.com/download_11951.shtml

Bibabuzzelmann 26. Nov 2005

Hier ist noch ein Link http://www.gamershell.com/download_11642.shtml

BastiF 24. Nov 2005

http://www.fileshack.com/file.x?fid=8037 Tatsächlich ist Quake 4 nicht fern vom Doom 3...

suicidespoon 24. Nov 2005

Quake 4 wurde in id's auftrag von raven programmiert, das ganze projekt wurde von id...

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Filesharing News - P2P MP3 Games DSL VoIP / 18. Nov 2005

Test: Quake 4 (Raven Software)



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