Freies Cluster-Dateisystem Lustre 1.4.5 erschienen

Neue Versionen sollen Kunden und Community zeitgleich zugänglich gemacht werden

Die Firma Cluster File Systems hat ihr freies Linux-Dateisystem Lustre in einer neuen Version freigegeben, das unter anderem neue Architekturen unterstützt. Kunden der Firma steht diese Version bereits seit August 2005 zur Verfügung, in Zukunft sollen neue Versionen aber auch der Community schneller zugänglich gemacht werden.

Anzeige

Lustre ist ein Cluster-Dateisystem, das auf Tausende von Rechnerknoten und Kapazitäten im Petabyte-Bereich skaliert werden kann. Die neue Version 1.4.5 unterstützt jetzt auch PowerPC-Architekturen und Mixed-Endian-Cluster. Zusätzlich wird der serielle Bus "InfiniBand" von den Herstellern Mellanox und Voltaire unterstützt, ebenso wie mehrere Netzwerkschnittstellen in einem einzigen Knoten. Neu ist ferner die Integration des Simple Network Management Protocol. Die Leistungsfähigkeit soll ebenfalls gesteigert worden sein und Lustre unterstützt nun Cluster mit mehr als 5.000 Knoten und 400 I/O-Servern.

Darüber hinaus verspricht die Firma eine beschleunigte Herausgabepolitik. Version 1.4.5 des Dateisystems ist beispielsweise bereits seit August 2005 für Kunden verfügbar. Zukünftig sollen neue Versionen gleichzeitig an Kunden und die Öffentlichkeit herausgegeben werden. Das Dateisystem unterliegt dabei immer der GPL.

So soll die nächste Version im Dezember 2005 erscheinen und dann unter anderem User- und Group-Disk-Quotas sowie Access-Control-Listen nach POSIX-Standard unterstützen.

Die aktuelle Version des Dateisystems steht unter clusterfs.com zum Download bereit.


Björn 16. Nov 2005

Die sind /kein/ Standard, schon gar nicht POSIX. Die Spezifikation wurde bis heute nicht...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Systemadministrator/in IT System Analyst (m/w)
    DE-STA-CO, Oberursel bei Frankfurt
  2. Research Fellow (m/w)
    Universität Passau, Passau
  3. Projektmanager (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. Teamleiter (m/w) Projektmanagement
    DEXINA AG, Raum Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Antifeatures

    Freie Software gegen Bevormundung

  2. Video

    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

  3. Google X

    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

  4. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  5. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  6. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  7. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  8. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  9. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  10. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Superkondensator: Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit
Superkondensator
Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit

Ein Smartphone, das in einer halben Minute geladen ist, soll ein neuer Energiespeicher ermöglichen. Die Entwicklerin kam auf die Idee, weil sie sich über den dauernd leeren Akku ihres Mobiltelefons geärgert hat.

  1. Silverback-Gorilla Akku als Steckdosenersatz für Notebooks
  2. Akku Kleiner Akku mit großer Leistung
  3. Paul Scherrer Institut Lithium-Ionen-Akkus haben doch einen Memory-Effekt

Dying Light: Einsamer Kampf in großer Stadt
Dying Light
Einsamer Kampf in großer Stadt

Tagsüber sammelt der Spieler Vorräte und Waffen, nachts kämpft er gegen Zombies: Das ist das Grundkonzept von Dying Light, das Techland unter anderem für Playstation 4 und Xbox One produziert.

  1. Flying Wild Hog Der Shadow Warrior kämpft wieder
  2. Homosexualität in Spielen Bug oder Feature?
  3. Strategiespiel HTML5-Version von Freeciv veröffentlicht

München: Limux bleibt technisch anspruchsvoll
München
Limux bleibt technisch anspruchsvoll

Linuxtag 2013 Das Limux-Projekt geht in den Regelbetrieb über. Viel Arbeit fällt bei der Umstellung der Münchner Stadtverwaltung auf Linux trotzdem noch an - für die Techniker und die Stadtverwaltung, die eine Strategie für den Umgang mit Open-Source-Projekten erarbeiten muss.

  1. Clark Asay Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?
  2. Adobes CFF Engine Bessere Schriftdarstellung für Android, iOS und Linux
  3. Entwicklerplatinen Spark Core mit WLAN und Cortex-M3-Prozessor

Zum Artikel