Linux-Spiele-Handheld GP2X - Bald in Deutschland erhältlich

Händler vertreiben frei programmierbares Gamepark-Gerät ab Dezember 2005

Das frei programmierbare, auch als Audio- und Video-Player einsetzbare Spielehandheld "GP2X" des koreanischen Herstellers Gamepark wird ab Dezember 2005 auch in Deutschland erhältlich sein. Den Vertrieb des GP32-Nachfolgers übernimmt der PC-Händler Comtech.

Anzeige

In dem GP2X-F100 - oder früher auch GPX2-F100 - getauften Gerät sollen ein ARM920T-Prozessor und ein ARM940T-Video-Co-Prozessor mit je 200 MHz für viel Leistung sorgen. Dazu kommen 64 MByte Flash-Speicher für das integrierte Embedded-Linux und 64 MByte RAM für zu ladende Spiele, Emulatoren und sonstige Anwendungen.

Die Anzeige erfolgt auf einem 3,5-Zoll-TFT-LCD Display mit 320 x 240 Bildpunkten. Darüber hinaus ist mit optionalem Zubehör eine Ausgabe auf dem Fernseher möglich. Auch wenn das eingebaute LCD-Panel 16,7 Millionen Farben darstellen kann, unterstützt die Software nur 260.000 Farben.

Integriert ist auch eine Wiedergabe-Software für Videos (MPEG, DivX, XviD, WMV), Musik (OGG, MP3, später auch WMA), Bilder (JPG, BMP, PCX, GIF) und Textdateien. Auch wenn Comtech keine Spiele verkauft, so gibt es bereits verschiedene Emulatoren für das Gerät - darunter auch MAME. Der GP2X ist vor allem für diejenigen interessant, die selbst gerne entwickeln und weniger an den Spielen für PSP, Nintendo DS und Co. interessiert sind.

Linux-Spiele-Handheld: Gamepark GP2X-F100
Linux-Spiele-Handheld: Gamepark GP2X-F100

Das offene GP2X-Entwicklerpaket bringt eine Basis-, Grafik-, Sound- und Hardware-Bibliothek mit sich. Dabei setzt Gamepark auf die plattformübergreifende Multimedia-Bibliothek Simple DirectMedia Layer (SDL).

Daten lädt das Handheld von SD-Cards, die mit Kapazitäten von bis zu 4 GByte unterstützt werden. Anschluss an den PC findet der GP2X per USB-Schnittstelle. Die Stromversorgung erfolgt entweder per Universal-Steckernetzteil (3V) oder mit zwei AA-Batterien bzw. Akkus. Damit soll der 143,6 x 82,9 x 34 mm große GP2X unterwegs bis zu 6 Stunden Video und bis zu 10 Stunden Audio wiedergeben können. Ohne Akkus wiegt das Spiele-Handheld 161 Gramm.

Das Gerät soll je nach Händler voraussichtlich ab Ende November, Anfang Dezember 2005 in Deutschland erhältlich sein. Der Preis bei Comtech.de, dem Flashlinker-Shop und beim gp2x Shop liegt bei 185,- bis 190,- Euro zzgl. Versand - jeweils ohne SD-Card. Als Zubehör gibt es das TV-Kabel (etwa 10,- Euro) und eine GP2X-Schutzhülle (ca. 15,- Euro).

Hinter der ehemaligen PC-Händler-Kette Comtech steht mittlerweile der Stuttgarter Händler Joachim Ehmann, Eigentümer der Firma JES Computer. Im Juli 2004 gründete er mit der Comtech GmbH eine neue Firma unter bekanntem Namen, an dem er die Rechte erworben hatte.


Gast 20. Dez 2005

gibts keine unterschiede

Gast 10. Dez 2005

http://www.comtech.de/product_info.php?pID=7117 http://www.gbax.com/ordergp2x.html

Klugscheisser 21. Nov 2005

Das die ganzen Kabel nach rechts rausragen ist natürlich Klasse. So wird effektiv...

Fan 16. Nov 2005

Genau die Infos die ich gesucht habe. THX Damit steht meine entscheidung schon so gut...

Nuke 15. Nov 2005

Auf http://www.gp2x.de findest du auch einiges an Informationen. Ich glaube, da befindet...

Kommentieren


Zockertown / 04. Dez 2005

Linux-Spiele-Handheld GP2X



Anzeige

  1. Datenbankadministrator (m/w)
    Koch, Neff & Volckmar GmbH, Stuttgart
  2. Softwareentwickler (m/w)
    Elanders Germany GmbH, Waiblingen
  3. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  4. Direktor (m/w) Collaboration und Web Technologien
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Test Assassin's Creed Memories

    Kartenspiel für Meuchelmörder

  2. Mozilla

    Werbe-Tiles in Firefox-Nightly verfügbar

  3. Telekom

    Störungen bei der IP-Telefonie

  4. Überwachung

    Anleitung für ein demosicheres Handy

  5. Kubernetes

    Microsoft entwickelt Web-GUI für Docker-Verwaltung

  6. Vermögen

    Dotcom verliert Berufung zu Hollywood-Klage

  7. Puppetcopter

    Disney lässt Drohnenpuppen tanzen

  8. Alma und E-ELT

    Auf den Spuren der Superteleskope

  9. iOS 8

    Apple verbietet Weiterverkauf von Gesundheitsdaten

  10. Respawn Entertainment

    Titanfall ohne Titanen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel