Deutschland: Microsoft investiert in künstliche Intelligenz

Redmonder Unternehmen erwirbt Anteil an der DFKI

Microsoft zählt seit dem Oktober 2005 zu den Industriegesellschaftern des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), zusammen mit DaimlerChrysler, SAP, Deutsche Telekom, Bertelsmann, IDS Scheer und der blue order AG. Im Rahmen der Public-Private-Partnership erhofft sich Microsoft einen regen Austausch zwischen den deutschen Forschern und den eigenen KI-Entwicklern.

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Microsoft schätze die wissenschaftliche Kompetenz des DFKI, die Anwendungsorientierung und die thematisch fokussierte Zusammenarbeit, so Wolfgang Branoner, heute "Director Public Sector" bei Microsoft-Deutschland. Der ehemalige Berliner Wirtschaftssenator betont, dass Microsoft in den letzten Jahren weltweit eigene Forschungslabore eingerichtet hat, in dem international renommierte Wissenschaftler auch zu Themen der künstlichen Intelligenz arbeiten. Die vorhandenen intensiven wissenschaftlichen Kontakte zwischen Microsoft und DFKI sollen durch den Erwerb des Gesellschaftsanteils gebündelt und auf eine solide Basis gestellt werden.

"Für das DFKI ist Microsoft als Kooperations- und Projektpartner eine ideale Ergänzung zum bisherigen Gesellschafterkreis", so Prof. Wolfgang Wahlster. "DFKI-Innovationen können jetzt dank des Microsoft-Know-hows noch stärker in Richtung marktfähige Produkte und Dienste entwickelt werden." Die gemeinsamen Interessensgebiete seien "mannigfaltig" und man sei sehr stolz darauf, dass sich Microsoft entschied, mit dem DFKI eine "Innovationspartnerschaft" einzugehen.

Forschung am DFKI findet in folgenden sechs Forschungsbereichen statt: Bildverstehen und Mustererkennung, Wissensmanagement, intelligente Benutzerschnittstellen, Deduktion und Multiagentensysteme, Sprachtechnologie sowie intelligente Visualisierung und Simulation.

Organisiert als Public-Private-Partnership ist das 1988 gegründete DFKI mit Sitz in Kaiserslautern und Saarbrücken eine gemeinnützige GmbH, die sich rein durch Auftrags- und Projektforschung finanziert. Die Industrie hat die Mehrheit im Aufsichtsrat. Siemens war Gründungsgesellschafter, später kamen DaimlerChrysler, SAP, IDS Scheer, die Deutsche Telekom, Bertelsmann und nun auch Microsoft hinzu. Das DFKI beschäftigt mittlerweile über 200 Mitarbeiter und soll 2005 einen Umsatz von 20 Millionen Euro erzielen. Die Technische Universität Kaiserslautern und die Universität des Saarlandes sind auf universitärer Seite beteiligt.


Lucky 12. Apr 2006

Wenn Microsoft wirklich der Meinung sein sollte, das genau die etwas intelligentes...

Stonequader 10. Nov 2005

Ich komm auch ohne Frauen klar - aber Windows brauch ich schon eher...

LaPuta 10. Nov 2005

Exactement! Ich, zum Beispiel, habe langsam ein Problem mit dem Bios. Dieses ist vor 40...

godzilla 10. Nov 2005

Wenn Frauen auch einfach mal so ein Bluescreen hätten und sie einfach ausschalten...

ernstl. 10. Nov 2005

...und ein Patch für große Teile der BRD wäre auch nicht ganz falsch ;) Gruß, ernstl.

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ThoBlog / 28. Nov 2005

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