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US-Politiker fordern Strafe für ungeschütztes WLANNew Yorker Vorort will ungesicherte Funknetzwerke verbieten
In einer offiziellen Mitteilung heißt es, dass County Executive Andy Spano mit dem Gesetzesentwurf die Öffentlichkeit vor kriminellen Akten wie Identitätsklau und anderen Betrügereien schützen will. Der erst kürzlich eingereichte Gesetzesentwurf würde, sofern er irgendwann in Kraft tritt, Unternehmen - darunter auch Internet-Cafés und Home-Offices - auferlegen, Kundendaten
vor "potenziellen Datendieben und Hackern" zu schützen. Dies beinhaltet auch den Schutz vor Viren und der mutwilligen Veränderung der Daten.
Der Gesetzentwurf schreibt allen mit Drahtlosnetzwerk arbeitenden Unternehmen vor, ihre Network-Gateway-Server nur in Verbindung mit einer Firewall betreiben zu dürfen. Dies gilt auch dann, wenn vertrauliche Daten über ein verschlüsseltes und nicht öffentliches Netzwerk übertragen werden. Eine Verschlüsselung vertraulicher Daten ist hingegen nicht zwingend erforderlich, so dass der Gesetzentwurf etwas halbherzig wirkt - durch eine Firewall werden Datenpakete nicht weniger abhörbar. Wer beispielsweise ein Funknetz für Kreditkarten-Transaktionen betreibt, muss zumindest eine Firewall installiert haben - und den Bezirk binnen 90 Tagen darüber informieren, ein Funknetz zu betreiben. Unternehmen, die einen öffentlichen Internetzugang anbieten, müssen zudem per Schild darauf hinweisen, dass das Netzwerk mit Firewall-Schutz versehen ist und dass Nutzer mit ihren vertraulichen Daten vorsichtig umgehen. "Den eigenen Rechner zu schützen, kostet wenig bis gar nichts. Ein Wi-Fi-Netzwerk mit einfacher Sicherheit einzurichten, dauert nur wenige Minuten und es gibt kostenlose oder günstige Personal-Firewalls, um Eindringlingen den Zugang zum Personal Computer zu verwehren", so die Politiker. "Die Menschen verstehen nicht, wie leicht ihre privaten Informationen gestohlen werden können. Alles was es braucht, ist ein ungesichertes Funknetzwerk." Zum Gesetzentwurf gehört auch eine andauernde Aufklärungskampagne, mit der die Bewohner von Westchester informiert werden sollen, wie sie sich schützen können. Ein Behördensprecher erklärte gegenüber News.com, dass das Gesetz bisher nur ein Entwurf ist, man aber hoffe, es im nächsten Jahr in Westchester in Kraft treten zu lassen. (ck)
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