Eve Online - Wachstum im Weltall (Update)

Mehr als 70.000 Teilnehmer und 15.000 gleichzeitige Spieler

Das bereits 2003 gestartete Online-Weltraum-Rollenspiel Eve Online erfährt derzeit starken Zuwachs. Wie das isländische Spielestudio CCP Games verkündete, hat man es nun auf über 70.000 aktive Spieler geschafft, von denen teilweise bis über 15.000 gleichzeitig durchs selbe Weltall düsen, Asteroiden schürfen, Raumschiffe bauen und Kämpfe ausfechten.

Anzeige

Screenshot #1
Screenshot #1
Das an Eve Online gestiegene Interesse dürfte primär an der kostenlosen Erweiterung zur "Cold War Edition" liegen, mit der das Spiel im Juli 2005 überarbeitet und erweitert wurde. Das Wachstum werde dabei "in weiten Bereichen durch Spieler verursacht, die von anderen Online-Spielen wegen verschiedener Fehler" zu Eve Online wechseln, erklären die Entwickler. Allerdings hat Eve Online selbst noch einige kleinere Fehler und Probleme, die es zu beseitigen gilt: Mal sind es überlastete Sternsysteme, mal bleibt man im Spiel hängen oder die störrischen Drohnen müssen mehrmals zurückgerufen werden.

Screenshot #2
Screenshot #2
CCP zeigt sich stolz, sich gegen World of Warcraft und Co. behaupten zu können: "Trotz der härteren Wettbewerbsbedingungen nach dem Start der großen Titel in diesem Jahr hat Eve Online ein konsistentes Wachstum vorgelegt", betont Hilmar Veigar Petursson, CEO von CCP Games. Die 70.000 aktiven Spieler seien ein bemerkenswerter Meilenstein für EVE Online angesichts der industrieweiten Abnahme der MMOG-Teilnehmerzahlen, die sich nach dem Eintritt großer Namen in dieses Genre immer deutlicher abzeichne.

Screenshot #3
Screenshot #3
CCP wertet dies als Beweis für die Attraktivität und Langlebigkeit des Spiels. Zudem haben die Entwickler angefangen, wieder mehr die Werbetrommel zu rühren: Durch die kürzlich erfolgte Veröffentlichung eines aktuellen Eve-Videos sollen viele weitere Spieler hinzugekommen sein. "Ein anderer wichtiger Faktor für unser Wachstum ist, dass es für einen neuen Spieler nie zu spät ist, bei Eve mitzumachen; es gibt für jeden einen Platz und eine Rolle im Eve-Universum", so die Entwickler.

Für eine schon länger geplante Erweiterung programmiert CCP den Spiel-Client in Teilen neu, vor allem was die Waffen und das Effektsystem betrifft. In der Entwicklung sind unter anderem die Schiffe der Titanenklasse, eine Art mobile Station, vier neue Blutlinien und Trägerschiffe. Da die "Kali" getaufte Erweiterung noch in einer frühen Entwicklungsphase steckt, ist noch nicht klar, ob manche neuen Funktionen nicht schon früher im Spiel landen. Eve-Erweiterungen sollen laut CCP auch in Zukunft kostenlos sein: "Wir wollen diejenigen die uns treu sind, an den Vorzügen unserer Entwicklung und den Updates ohne zusätzliche Kosten teilhaben lassen", erklärte CCP gegenüber Golem.de.

Nachtrag vom 23. September 2005, 14:20 Uhr:
Der Einstieg in Eve-Online kostet inkl. Client und Freimonat rund 20,- Euro, die monatlichen Kosten liegen je nach Abbuchungszeitraum zwischen 14,95 Euro (monatlich) und 10,95 Euro (12-Monats-Abo, insgesamt 131,40 Euro). Bezahlt werden kann per Kreditkarte, Scheck oder internationaler Überweisung - die Gamecards scheinen in Europa nicht angeboten zu werden. Wer bereits Eve Online spielt, kann beliebig viele Personen für 14 Tage kostenlos ins Spiel einladen. Zudem gibt es noch eine reguläre 14-Tage-Testphase, für die sich Interessenten anmelden können.


Jani1980 10. Nov 2008

moinsen... altes thema aba imma beliebt: kosten eines games. also, zum ein is der client...

Namy Nbaal... 15. Aug 2008

Hallöle ...mein Client war DEUTSCH (übrigenz von der offiziellen EVE-Online seite als...

Namy Nbaal... 15. Aug 2008

Nur mal als anmerkung ...könnt ihr kyrillische buchstaben lesen?....die gibts nämlich...

Namy Nbaal... 15. Aug 2008

ähm.....süden? norden? ...im weltall? :-D danke für deine erheiternden worte ....ich...

Namy Nbaal... 15. Aug 2008

Moin Caldari Alliance ;-) also ich hatte den 14 tage acount und er reicht vollkommen aus...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  2. Gruppenleiter (m/w) für Software-Qualitätsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen bei Stuttgart
  3. Softwareentwickler (m/w)
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen
  4. Softwareentwickler (m/w) .NET/C#
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Pangu 1.0.1

    Jailbreak für iOS 8.1

  2. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  3. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  4. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  5. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  6. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  7. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  8. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher

  9. Samsung

    Galaxy-Geräte mit Knox für US-Regierung zertifiziert

  10. Sammelkarten

    Hearthstone erst 2015 auf Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Sony Alpha 7S im Test: Vollformater sieht auch bei Dunkelheit nicht schwarz
Sony Alpha 7S im Test
Vollformater sieht auch bei Dunkelheit nicht schwarz
  1. FPS 1000 Kamera soll 18.500 Frames pro Sekunde aufnehmen
  2. Bericht Sony will 4K-Superzoom-Kamera entwickeln
  3. Minikamera Ai-Ball Die WLAN-Kamera aus dem Überraschungsei

IT-Gipfel 2014: De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
IT-Gipfel 2014
De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
  1. Digitale Verwaltung 2020 E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen
  2. Digitale Agenda Ein Papier, das alle enttäuscht
  3. Webmail Web.de kritisiert langsame De-Mail-Einführung der Regierung

Retro-Netzwerk: Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern
Retro-Netzwerk
Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern

    •  / 
    Zum Artikel