Urheberrecht: Weniger Schutz ist besser für die Gesellschaft
Die Band Wilco kann an dieser Stelle als prominentes Beispiel dienen. Nachdem ihre Plattenfirma es abgelehnt hatte, ihr Album "Yankee Hotel Foxtrot" zu veröffentlichen und sie aus ihrem Vertrag entließ, stellten Wilco die gesamte Platte als Streaming-Version auf ihrer Website bereit. Nachdem die Musik etwa eine halbe Million Mal abgerufen worden war, standen bereits die Labels Schlange, um der Band einen neuen Vertrag anzubieten.
Weiterhin darf man nicht außer Acht lassen, dass viele Musiker einen großen Teil ihres Einkommens durch Konzerte verdienen. Auch daher sind sie daran interessiert, dass ihre Musik eine große Verbreitung findet. Der internationale Verband der großen Musikfirmen (IFPI) etwa rechnet mit einer Verdoppelung des Umsatzes bei Aufführungsrechten in den kommenden fünf Jahren.
Gerade die offenen Fragen machen Hallers Studie lesenswert. Denn bei einem politisch derart aufgeladenen Thema sind Stimmen der Vernunft inzwischen selten geworden. Alle Seiten glauben sich im Besitz der letztgültigen Antworten und Aussagen wie "Es ist unbestritten, dass Tauschbörsen der Hauptgrund für die Umsatzverluste der Musikindustrie sind", werden durch Wiederholung nicht richtiger. Dass es noch immer nicht genug aussagekräftige empirische Untersuchungen des Musikmarktes gibt, ist bedauerlich - doch dafür kann Haller nichts.
Urheberrechtsschutz in der Musikindustrie: Eine ökonomische Analyse von (ISBN: 3-89936-352-3) ist im Verlag Josef Eul erschienen und kostet 56,- Euro. [von Matthias Spielkamp]





Ein paar Anmerkungen zum Artikel über die Kopier-Promotion: Dass in der Studie vor allem...
Sehe gerade das weiter unten schon vor mir jemand die selbe idee hatte..
ääh, kann mir jemand sagen wo's das Buch als eBook zum runterladen gibt? :D
was ist denn richtige musik nach deiner definition ok natürlich war die bemerkung etwas...
naja er wird damit genau die Musik meinen die die Radios rauf und runter spielen... und...
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