Patch schließt 34 Sicherheitslücken in MacOS X

24 Komponenten von MacOS X betroffen

Mit einem aktuellen Sicherheits-Update behebt Apple gleich 34 Sicherheitslücken in insgesamt 24 Komponenten des Betriebssystems. Zwei der Sicherheitslöcher stecken in Apples Webbrowser Safari und eines der Lecks erlaubt einem Angreifer die Ausführung beliebigen Programmcodes. Die Sicherheits-Patches stehen für MacOS X 10.3.9 sowie 10.4.2 jeweils für die Desktop- und Server-Ausführung zum Download bereit.

Anzeige

Eines der beiden in Safari entdeckten Sicherheitslücken erlaubt es einem Angreifer, beliebigen Programmcode auszuführen, da der Browser bei der Verarbeitung von RTF-Dateien einen Fehler aufweist. Über das zweite Sicherheitsloch können unbeabsichtigt Daten an eine Webseite übermittelt werden, wenn der Browser XSL-formatierte Seiten verarbeitet.

Der RTF-Fehler tritt auch in der Betriebssystem-Komponente AppKit auf, so dass auch darüber Programmcode von Unbefugten ausgeführt werden kann. Zudem lässt sich Programmcode starten, wenn AppKit speziell formatierte Word-Dokumente untergeschoben werden. Mit dem dritten Sicherheitsloch in AppKit können lokale Nutzer neue Benutzerkonten anlegen, auch wenn sie nicht über die notwendigen Berechtigungen verfügen.

Eines der drei Sicherheitslücken in Directory Services gestattet einem Angreifer gleichfalls die Ausführung von Programmcode, während die beiden anderen Lecks weniger gefährlich sind. Ein Fehler im loginwindow kann beim Anmeldevorgang dazu führen, dass ein Nutzer unberechtigterweise auf ein anderes Konto zugreifen kann, sofern die schnelle Kontenumschaltung aktiviert ist.

Im E-Mail-Client Mail sorgt ein Fehler ab MacOS X 10.4.1 dafür, dass die Einstellungen für das Laden von in HTML-E-Mails eingebetteten Bildern nicht berücksichtigt werden, wenn das Laden von Bildern ausgeschaltet ist, was nun korrigiert sein soll. Ein Fehler in CUPS sorgt dafür, dass der Druck-Service erst wieder funktioniert, wenn CUPS neu gestartet wurde.

Zudem stopft das Sicherheits-Update weitere Fehler in der Bluetooth-Komponente, im CoreFoundation-Framework, in Apache 2, Kerberos, OpenSSL, MySQL, SquirrelMail, X11, zlib, HItoolbox, ping, im QuartzComposerScreenSaver, im SecurityInterface, im servermgrd sowie servermgr_ipfilter und in traceroute, im WebKit sowie im Weblog Server.

Apple bietet die Sicherheits-Patches für die Desktop- und Server-Versionen von MacOS X 10.3.9 sowie MacOS X 10.4.2 über die Software-Aktualisierung des Betriebssystems oder separat zum Download an. Damit sollen die genannten Sicherheitslücken beseitigt werden.


SHADOW-KNIGHT 14. Sep 2005

Nein, ICH!

snyd 17. Aug 2005

Ich habe aber das tollere OS.

snyd 17. Aug 2005

Da brauchen wir uns alle nicht darüber ärgern, sondern hoffen, dass es lange so bleibt.

RPGamer 17. Aug 2005

Irgendwie unwahrscheinlich oder? Welches größere Unternehmen hat schon Server mit MacOS...

Klugscheißer 17. Aug 2005

gucks du mal auf letzte 5 wort "und bietet ein Update an"

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior IT-Systemadministrator/in
    virtual solution AG, München
  2. Software Entwickler (C++ / .NET / Java / Apps) (m/w)
    MAS Software GmbH, München
  3. Oracle Datenbank & Infrastruktur Consultant (m/w)
    über 3C - Career Consulting Company GmbH, München, Freiburg, Stuttgart oder Düsseldorf
  4. Projektmitarbeiter / -manager (m/w) mit Schwerpunkt IT-Sicherheit
    PSI AG, Aschaffenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  2. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  3. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  4. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  5. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  6. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  7. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  8. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen

  9. Kinox.to

    GVU will Bitshare und Freakshare offline nehmen lassen

  10. Bungie

    Destiny und der Gesundheitsbalken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs Startmenü
Windows 10 Technical Preview ausprobiert
Die Sonne scheint aufs Startmenü
  1. Oneget Paketmanager von Microsoft für Windows 10
  2. Build 9860 Windows 10 jetzt mit Info-Center für Benachrichtigungen
  3. Microsoft Neue Fensteranimationen für Windows 10

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel