DKIM: Neuer Ansatz gegen Spam
Sendmail, PGP, Yahoo und Cisco reichen Vorschlag bei der IETF ein
Mit "DomainKeys Identified Mail" (DKIM) schlagen Sendmail, PGP, Yahoo und Cisco ein neues System vor, mit dem das Fälschen von E-Mail-Absendern unterbunden werden soll. DKIM wurde von den vier Unternehmen bei der IETF eingereicht, nachdem der Versuch, mit Sender ID ein ähnliches Verfahren zu verabschieden, gescheitert war.
DKIM setzt auf kryptographische Signaturen in E-Mails, die direkt durch eine Anfrage beim für die jeweilige Absender-Domain zuständigen DNS-Server überprüft werden kann. So kann sichergestellt werden, ob die E-Mail korrekt unterschrieben wurde.
Im Gegensatz zu Ansätzen wie S/MIME oder OpenPGP wird die Signatur dabei im Header der E-Mail abgelegt und so vor den Augen der Nutzer versteckt. Auch soll es keine Abhängigkeiten von privaten und öffentlichen Schlüsseln geben, die zuvor für die Nutzer ausgegeben und signiert werden müssen.
So soll DKIM möglichst transparent und kompatibel zur bestehenden E-Mail-Infrastruktur sein und nur geringe Anforderungen stellen, die sich unabhängig von den Clients umsetzen lassen. Administratoren können so Stück für Stück die von ihnen verwalteten E-Mail-Konten gegen unerlaubte Nutzung sichern, wobei die Signaturen durch einen Mail Transfer Agent (MTA) oder Mail Submission Agent (MSA) der Domain mit einem Domain-Schlüssel übernommen werden kann. Alternativ kann aber auch jeder E-Mail-Nutzer mit einem eigenen Schlüssel und entsprechender Software seine E-Mails signieren.
Der Draft zu dem von Yahoos DomainKeys und Ciscos Internet Identified Messages inspirierten Systems DomainKeys Identified Mail steht bei der IETF zum Download bereit.





Der Titel bringt es auf den Punkt, gehen Sie mit Ihrer eMail vorsichtig um und...
Nun, jedes Kind lernt: "öffne niemals fremde Anhänge"
Dann sind die Absender eben nicht gefälscht, was hält einen Trojaner davon ab, über den...
... es geht nicht darum Spam zu verhindern, sondern gefälschte Absender zu verhindern.
Auch dieser Ansatz führt bloß zu mehr Aufwand beim legitimen Absender. Problemlos ist es...
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