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SVG-Unterstützung für Safari dank KDE

KDOM und KSVG2 als Basis für neue Safari-Funktionen

Apple will seinen Web-Browser Safari um Unterstützung von Vektor-Grafiken im SVG-Format erweitern und setzt dabei wieder einmal auf KDE-Techniken auf. In diesem Fall beteiligt sich Apple frühzeitig an KSVG2 und KDOM - zwei neue Technologien, die mit KDE 4 eingeführt werden sollen - und steuert eigenen Code bei.

Die KDE-Entwickler Nicolas Zimmermann und Rob Buis arbeiten bereits seit fast zwei Jahren an KSVG2 und KDOM, nun bekommen sie von Apple zusätzliche Unterstützung. Eine erste noch experimentelle SVG-Unterstützung wurde von Apple-Entwickler Eric Seidel in WebCore, die Basis von Apples Web-Browser Safari, integriert.

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KSVG2 basiert auf der neuen DOM-Architektur KDOM, die Seidel in den letzten Monaten auf WebCore portiert hat, um KSVG2 und die Render-Tree-Bibliothek "KCanvas" zu nutzen. Nun wollen die Apple-Entwickler die weitere Integration von SVG-Unterstützung in Safari untersuchen. Dazu wurde auch eine spezielle Webseite eingerichtet, denn noch sei einige Arbeit zu leisten, so Seidel.

Mit KDOM arbeiten die KDE-Entwickler an einer neuen DOM-Implementierung für ihren Web-Browser Konqueror, die deutlich flexibler und leichter zu erweitern sein soll als die aktuelle DOM-Implementierung. Mit KDOM soll es möglich sein, nahezu jeden W3C-Standard über Erweiterungen zu integrieren, beispielsweise MathML.

Die Architektur von KSVG2, das KDOM nutzt, ähnelt so der bei der HTML-Rendering-Engine KHTML eingesetzten Technik, was es erlauben soll, SVG in HTML und HTML in SVG einzubetten, auch in mehreren Verschachtelungen. KDOM soll sich vor allem stärker an Standards halten und beispielsweise DOM Level 1 bis 3 unterstützen. Dabei kann auf diverse XML-Parser als Back-End zurückgegriffen werden. Zudem wird der CSS-Code in KDOM ausgelagert, so dass KHTML2, aber auch KSVG2 darauf zurückgreifen können. Möglichst große Teile der aktuellen DOM-Implementierung sollen aber übernommen werden. Auch die Unterstützung für EcmaScript/JavaScript wird im Hinblick auf KDOM überarbeitet.

Details zu KDOM finden sich im Subversion-Repository von KDE.


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Stefan Steinecke 11. Jul 2005

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