Spiel von KI-Forschern: Roboter ausbilden und kämpfen lassen

NERO-Projekt will zeigen, was die KI-Forschung der Spielebranche zu bieten hat

Wissenschaftler und Studenten der University of Texas haben ein Spiel veröffentlicht, mit dem der aktuelle Stand der Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) in Spielumgebungen demonstriert werden soll. In NERO wird der Spieler zum Trainer eines Teams von KI-Soldaten, die in wechselnden Umgebungen und Situationen passende taktische Lösungen entwickeln müssen - Spieler können ihre ausgebildeten KI-Soldaten auch gegeneinander antreten lassen.

Anzeige

KI-Spiel NERO
KI-Spiel NERO
NERO steht für Neuro-Evolving Robotic Operatives, das Spiel ist in einem fiktiven Endzeit-Szenario angesiedelt, in dem Roboter in den Überresten der menschlichen Zivilisation wettstreiten. Das Spiel wurde mit der Game-Engine Torque von GarageGames realisiert. NERO passt sich laut den Entwicklern den vom Spieler angestrebten Strategien an, während es den KI-kontrollierten Einheiten gleichzeitig erlaubt, als autonome Agenten zu agieren.

KI-Spiel NERO
KI-Spiel NERO
NERO erinnert zwar an Echtzeitstrategiespiele, besteht aber aus zwei unterschiedlichen Phasen: In der ersten Phase platzieren Spieler ihre Roboter zwecks Training in einem Sandkasten, wo sie die angestrebte Taktik erlernen. Sobald mehrere Roboter trainiert wurden, können sie KI-Teams anderer Spieler vorgesetzt werden. Das Besondere - und zumindest für die KI-Forscher Interessanteste - ist jedoch die Trainingsphase.

KI-Spiel NERO
KI-Spiel NERO
Nachdem ein als "Hirn" bezeichnetes künstliches neuronales Netzwerk in einem der simulierten Roboter installiert wurde, wird dieser im Spielfeld platziert und sein Hirn danach bewertet, wie gut sich der Roboter schlägt, bevor der Timer des Hirns abläuft. Nachdem die Roboter gelernt haben, sich ihren Gegnern zu nähern, können Spieler die "Belohnungskontrollen" etwa dazu nutzen, um ihre Roboter davor zu bewahren, dem Gegner zu nah zu kommen.

Komplexe taktische Verhaltensweisen erfordern es vom Spieler, einen Schlachtplan zu ersinnen und die Roboter durch eine Serie von Sandkasten-Szenarien schrittweise darauf zu trainieren. Im Spielverlauf werden die naiven Roboter dabei Stück für Stück erst einfachen, dann komplexeren Hürden und Gegnern ausgesetzt - bis sie als Veteranen reif für den Kampf mit den Robotern anderer Spieler sind.

  1. 1
  2. 2

blafurz 20. Jan 2009

Den Herzschrittmacher gibts schon längst!

al'be:do 02. Mai 2007

Eine Rechtschreib-KI täte Dir ganz gut (währe).

chris_79 14. Feb 2007

Sag mal! Checken tust du sowas nicht? ich denke, daß dir so ein "Roboter" mit KI weit...

Stefan Steinecke 17. Jul 2005

Die US-Army besitzt seit Jahren "Kampfroboter" und arbeitet an deren Verbesserung. Die...

IT Profi 17. Jul 2005

Also ich als IT Profi darf behaupten, jawohl es ist so und wird auch immer so bleiben...

Kommentieren




Anzeige
  1. Referent (m/w) - Technischer Marktzugang
    Siemens AG, München
  2. Systemprogrammierer (m/w)
    BG RCI, Bochum
  3. Mitarbeiter (m/w) Technischer Support
    über BüchnerPolzin Management- und Personalberatung, Großraum Stuttgart
  4. IT Manager (m/w)
    Seaarland Shipmanagement GmbH & Co. KG, Hamburg (Reisebereitschaft)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Anzeige

Die neuesten Browsergames auf browserhits.de


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  3. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Linux-Handbuch

    Umfassendes Nachschlagewerk als Openbook erhältlich


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  3. Kommentare: 186 | letzter Beitrag 15:40 Uhr

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 12:39 Uhr

  5. Kommentare: 96 | letzter Beitrag 15:22 Uhr

Mehr


  1. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  2. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  3. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße

  4. Proview Technology

    Ausfuhrverbot soll Apple von iPad-Herstellern abschneiden

  5. HTC Velocity 4G

    Android-Smartphone mit LTE und 4,5-Zoll-Touchscreen

  6. Farmville & Co.

    Patentklage gegen Zynga

  7. Document Foundation

    Libreoffice 3.5 ist fertig

  8. Pegatron

    Übt Apple Druck auf OEM-Hersteller von Ultrabooks aus?

  9. Blackhole Toolkit

    Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

  10. Piranha Bytes

    Risen 2 geht am 20. Februar in den geschlossenen Betatest



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Google: EU und USA geben Kauf von Motorola frei
Google
EU und USA geben Kauf von Motorola frei

Google darf Motorola kaufen. Es bestehe keine Gefahr, dass der Internetkonzern künftig Android nur noch für seine Smartphone-Tochter weiterentwickle.

  1. Android Bootloader-Entsperrer für aktuelle HTC-Smartphones
  2. Harald Welte HTC verzögert Sourcecode-Freigabe unnötig lange
  3. Patent IPCom verklagt Händler von HTC-Smartphones

Eye-Tracking: Bewegungsabhängige Bildschirmoberfläche von Apple
Eye-Tracking
Bewegungsabhängige Bildschirmoberfläche von Apple

Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, der eine Benutzeroberfläche beschreibt, die sich der Position des Nutzers vor dem Bildschirm anpassen kann. Die Frontkamera erfasst den Blick des Anwenders und ändert zum Beispiel den Schattenwurf der Icons.

  1. Nicht-Abwerbe-Pakt Google hat mit Apple und Intel gemauschelt
  2. John Browett Apple will mit neuem Chef seine Ladenkette ausweiten
  3. Airport Utility 6 Apple reduziert Funktionsumfang seiner Routersoftware

Apple: Apple-Aktie erreicht neuen Höchststand
Apple
Apple-Aktie erreicht neuen Höchststand

Seit der Bekanntgabe der letzten Quartalsergebnisse legt die Aktie von Apple fast täglich zu. Das Wachstum ist so stark, dass es den gesamten Aktienindex Standard & Poor's 500 nach oben zieht.

  1. Patentantrag Magsafe-Kabel für iPhone und iPad
  2. Tim Cook "Apple hat erstaunliche neue Produkte in Vorbereitung"
  3. Apple Massive Kritik an iBooks-Lizenzbedingungen

Zum Artikel