Spieletest: Batman Begins - Sam Fisher als Fledermaus

Umsetzung von EA für Xbox, PlayStation 2 und GameCube

Mit Batman Begins hat es Kult-Regisseur Christopher Nolan geschafft, der in den letzten Jahren nicht gerade durch gelungene Realverfilmungen auffällig gewordenen Comic-Fledermaus neues Leben einzuhauchen. Für das dazugehörige Lizenzspiel war wieder einmal Electronic Arts zuständig - und die haben zwar kein vergleichbares Highlight erschaffen, aber zumindest doch ein Spiel, das deutlich mehr überzeugen kann als so viele andere Filmumsetzungen.

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Batman Begins (PS2, GC, Xbox)
Batman Begins (PS2, GC, Xbox)
Die Handlung des Spiels orientiert sich sehr eng am Film - angefangen bei der Ausbildung von Batman in den Bergen über die Kämpfe im Irrenhaus oder der Kanalisation sind die meisten Schauplätze der Leinwandvorlage auch ins Spiel implementiert. Allerdings sind die einzelnen Missionen stellenweise etwas unglücklich voneinandner getrennt; wer den Film bereits kennt, springt problemlos von Schauplatz zu Schauplatz; ohne dieses Hintergrundwissen wirkt allerdings alles ein bisschen zerfahren.

Batman Begins (PS2)
Batman Begins (PS2)
Für das Gameplay von Batman Begins haben sich die Entwickler von diversen Videospielen "inspirieren" lassen, die auffälligsten Parallelen gibt es allerdings zu Splinter Cell - man könnte sich auch gut vorstellen, dass Sam Fisher schnell mal ins Fledermauskostüm geschlüpft ist, um die drohende Zerstörung Gothams abzuwenden. So beherrscht Batman nicht nur Schläge, Tritte und - jeweils recht simpel per Kreistaste auszuführende - Schlagkombis, sondern kann sich auch anschleichen, an Rohren entlanghangeln, Schlösser knacken oder sich in Computersysteme einhacken.

Batman Begins (PS2)
Batman Begins (PS2)
Die Schleichpassagen sind relativ simpel, so vorsichtig wie bei Splinter Cell muss also nicht vorgegangen werden; trotzdem ist es immer wieder nötig, sich im Dunkeln zu halten oder Kontrahenten von hinten zu überraschen - gegen bewaffnete Feinde hat Batman nämlich kaum eine Chance, nach zwei oder drei Kugeln ist die Lebensenergie am Ende. Gerade bei größeren Feindesgruppen hilft also rabiates Vorgehen kaum, stattdessen muss den Leuten Angst eingejagt werden - und wie man das anstellt, ist meist recht offensichtlich.

Mit den Tasten des D-Pad lassen sich mögliche Aktionspunkte einfach durchschalten, ein Radar verrät zudem, in welche Richtung sich die Fledermaus bewegen sollte. Sprengt man dann ein unter Druck stehendes Rohr oder lässt per Gabelstapler Kisten herunterplumpsen, reagieren die Angegriffenen verängstigt und können dann per Knopfdruck verhört oder einfach erledigt werden.

Spieletest: Batman Begins - Sam Fisher als Fledermaus 


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