Geobacter produzieren Nanodrähte
Mikroorganismen erzeugen extrem feine, elektrisch leitende Drähte
Forscher der Universität Massachusetts haben eine extrem winzige biologische Struktur entdeckt, die elektrische Ladungen leitet. Damit lässt sich erklären, wie Mikroorganismen das Grundwasser reinigen, aber auch eine Anwendung in der Nanotechnologie ermöglichen und zur weiteren Verkleinerung von elektronischen Geräten führen.
Die Gruppe um den Mikrobiologen Derek R. Lovley hat ihre Entdeckung in der aktuellen Ausgabe von Nature veröffentlicht. Die Forscher fanden heraus, dass der 1987 von Lovley entdeckte Organismus Geobacter extrem feine, elektrisch leitende Strukturen produziert. Die als "mikrobische Nanodrähte" bezeichneten Haare sind nur 3 bis 5 Nanometer dick.
Diese "mikrobischen Nanodrähte" könnten laut Lovley - der seit Jahren den Geobacter erforscht - künftig zur Entwicklung neuer Materialien sowie extrem kleiner Elektronikgeräte genutzt werden. Der Mikroorganismus wird vor allem wegen seiner Eigenschaften zur Reinigung des Grundwassers untersucht, wobei der Geobacter Elektronen nach außen an Metalle oder Elektroden abführen muss. Dies geschieht offenbar über eben diese Nanodrähte, so die Forscher.
Wo herkömmliche Materialien wie Metalle, Silizium und Carbon an ihre Grenzen stoßen, könnten die Nanodrähte der Geobacter genutzt werden. Über eine Manipulation ihrer DNA könnten sich dabei sogar Nanodrähte mit unterschiedlichen Eigenschaften und Funktionen erzeugen lassen.






Leutz, klar darf man die Genforschung nicht unbeobachtet lassen, doch ihr vergleicht...
Schon mal dran gedacht das wir Teil der Natur sind? Schon mal dran gedacht das die...
Dann kriegt der Rechner ja bald "richtige" Infektionen -und der Ausdruck "Virus" wird...
Besser hätte ich es nicht sagen können.
Immer diese Schwarz-Weiß-Malerei. Alles hat Vor- und Nachteile. Man kann halt nicht nur...
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