Sicherheitslücken in Webmailer SquirrelMail

Schwachstelle durch Cross-Site-Scripting ausnutzbar

Im beliebten Webmailer SquirrelMail sind diverse Sicherheitslücken entdeckt worden, die es einem Angreifer ermöglichen könnten, durch eine URL-Manipulation die Session eines legitimen Anwenders zu übernehmen und so Kontrolle über seine Mails und den Webmailer zu erlangen.

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Dies kann nach Angaben der Entwickler der quelloffenen Software auch mit einer E-Mail an das potenzielle Opfer erreicht werden: Enthält sie einen speziell präparierten Link und wird dieser von SquirrelMail aus geöffnet, könnten die Session-Daten an den Serverbetreiber, auf den die URL verweist, gelangen und dieser ebenfalls die Benutzer-Session übernehmen.

Die "Cross Site Scripting (XSS)"-Schwachstellen betreffen die SquirrelMail-Versionen 1.4.0 bis 1.4.4. Für diese ist mittlerweile ein Patch erhältlich. Mit der Veröffentlichung von SquirrelMail 1.4.5 Release Candidate 1 sollen diese Verwundbarkeiten ausgemerzt sein. Das Final-Release der Version der 1.4.5 soll ungefähr Anfang Juli 2005 erscheinen.


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