Sicherheitslecks im Internet Explorer und in Outlook Express

Weiteres Sicherheitsloch im Exchange Server 5.5 gefunden

Allein im Internet Explorer wurden am Patch-Day für den Monat Juni 2005 zwei neue Sicherheitslücken bekannt, worüber sich Programmcode ausführen oder Daten ausspionieren lassen. Zudem kann Programmcode über ein Sicherheitsleck in Outlook Express sowie Exchange Server 5.5 ausgeführt werden. Für alle vier Sicherheitslöcher bietet Microsoft nun Patches zum Download an.

Anzeige

Ein Sicherheitsleck im Internet Explorer tritt bei der Anzeige von PNG-Bildern auf, worüber ein Angreifer via Buffer Overflow Programmcode ausführen kann. Das zweite Sicherheitsloch in Microsofts Browser betrifft die Verarbeitung von XML-Daten, worüber ein Angreifer Einsicht in andere XML-Daten auf dem betreffenden Rechner erlangt. Beide Sicherheitslöcher hat Mark Dowd von ISS X-Force entdeckt und an Microsoft gemeldet, welche die Gefährdung als hoch einstufen.

Für den Internet Explorer in den Versionen 5.01, 5.5 sowie 6.0 stehen passende Patches kostenlos zum Download bereit. Beide Sicherheitslöcher können auch unter Windows XP mit Service Pack 2 ausgenutzt werden. Die aktuellen Patches für den Internet Explorer umfassen auch frühere von Microsoft veröffentlichte Patches für den Browser.

Mit einem weiteren Patch schließt Microsoft nun ein im November 2004 von iDefense entdecktes und an Microsoft gemeldetes Sicherheitsloch im Newsreader-Teil von Outlook Express. Die Sicherheitslücke macht sich bei der Verarbeitung von NNTP-Antworten bemerkbar, um darüber Newsgroup-Server abzufragen, wodurch ein Buffer Overflow auftritt und ein Angreifer beliebigen Programmcode ausführen kann. Ein Angreifer muss also einen entsprechend präparierten Newsgroup-Server betreiben, um das Sicherheitsleck ausnutzen zu können.

Sicherheitslecks im Internet Explorer und in Outlook Express 

Kommentieren



Anzeige

  1. Application Manager Customer Relations & Pricing (m/w)
    zooplus AG, Munich
  2. Diplom-Informatiker / Diplom-Ingenieur (m/w)
    Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, Kassel
  3. Senior Entwickler / Consultant SAP BI (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  4. SAP Process Manager Logistics (m/w)
    Adler Pelzer Gruppe, Witten

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hoverboard

    Schweben wie Marty McFly

  2. Nepton 120XL und 240M

    Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser

  3. Deutsche Telekom

    Umstellung auf VoIP oder Kündigung erst ab 2017

  4. HTC

    Desire 820 Mini mit Quad-Core-Prozessor und 5-Zoll-Display

  5. Merkel auf IT-Gipfel

    Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig

  6. Elektromobilität

    Die Chipkarte für die Ladesäule

  7. Next Century Cities

    32 US-Städte wollen Glasfaserausbau selbst machen

  8. Azure-Server

    Microsoft und Dell bringen Cloud in a Box

  9. GNU

    Emacs 24.4 mit integriertem Browser

  10. IT-Gipfel 2014

    De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

iMac mit Retina 5K angeschaut: Eine Lupe könnte helfen
iMac mit Retina 5K angeschaut
Eine Lupe könnte helfen
  1. Apple Tonga-XT-Chip mit 3,5 TFLOPs für den iMac Retina
  2. iFixit iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren
  3. Apple iMac Retina bringt mehr als 14 Megapixel auf das Display

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel