Regio-Carrier klagen gegen Preis für die "letzte Meile"
RegTP-Entscheidung berücksichtigt europäischen Vergleich nicht ausreichend
Rund vier Wochen, nachdem die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) den Preis für die Teilnehmeranschlussleitung rückwirkend zum 1. April 2005 von 11,80 Euro auf 10,65 Euro gesenkt hat, haben jetzt elf regionale und lokale Telekommunikationsgesellschaften gegen die Entscheidung Klage eingereicht.
Die im Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (BREKO) organisierten Unternehmen klagen vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen den Beschluss des Regulierers, der in ihren Augen nicht dem seit der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes geltenden Konsistenzgebot entspricht.
"Trotz der deutlich höheren Absenkung als bei bisherigen Entscheidungen zur 'letzten Meile' sind wir mit unserer Forderung nach einem TAL-Preis von unter 10 Euro nicht vollständig durchgedrungen", erläutert Verbandspräsident Peer Knauer das Vorgehen. "Wir sehen aber gute Chancen, dass unsere Rechtsauffassung gerichtlich bestätigt wird."
Die Unternehmen drängen darauf, dass der Preis für die Teilnehmeranschlussleitung auf Grund einer europäischen Vergleichsbetrachtung erfolgt, womit sich der geforderte Preis von unter 10,- Euro rechtfertigen ließe.
Zu den Klägern zählen EWE TEL, ISIS Multimedia Net, M-Net, Netcologne, Tropolys und Versatel.






vor 50 jahren haben wir das telefon bestellt die leitungsverlegung und die...
Das fordern sie nicht. Sie wollen ein anderes Berechnungsverfahren für den TAL-Preis...
... ihre Grundgebühr dem Kunden gegenüber erhöhen wenn sie sonst nicht wirtschaftlich...
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