Jon Trowbridge hat die Desktop-Suchmaschine Beagle in der Version 0.0.10 veröffentlicht, die einige nennenswerte Änderungen mit sich bringt. So soll Beagle nun deutlich stabiler laufen, ohne D-BUS auskommen und bei der Indexierung der Festplatteninhalte deutlich schneller zu Werke gehen.
Noch ist Beagle zwar in einem recht frühen Entwicklungsstadium, es sollte aber für den alltäglich Gebrauch nutzbar sein, so Trowbridge. Wie auch andere Desktop-Suchmaschinen erfasst die Software die Inhalte der eigenen Festplatte und legt einen durchsuchbaren Index an.
Dabei überwacht Beagle ständig die Daten auf der Festplatte, um den Index jederzeit auf dem
aktuellen Stand zu halten. Wird "inotify" unterstützt, sollte dies nahezu in Echtzeit ablaufen, so der Entwickler. Dateien werden bei ihrer Erzeugung in den Index aufgenommen und dieser bei jeder Änderung der Dateien aktualisiert, E-Mails landen direkt beim Eintreffen im Index, Kommunikation über den Instant Messenger beim Tippen am Ende jeder Zeile.
Mit "Best" steht zudem ein grafisches Front-End für Suchanfragen bereit. Dieses arbeitet nicht
direkt mit dem Index, sondern schleust seine Suchanfragen vielmehr durch den Beagle-Deamon und bereitet dessen Antworten grafisch auf.
Allerdings erfordert Beagle eine ganze Reihe an Bibliotheken, darunter der komplette Mono Stack einschließlich Gtk#, Evolution-sharp 0.6, Gecko-sharp, wv 1.0.3, Gmime 2.1.13 und Libexif 0.5 sowie nach Möglichkeit einen Kernel, der inotify 0.23 unterstützt.
Beagle 0.0.10 steht unter
beagle-project.org zum Download bereit. Einige
Demo-Videos zu Beagle bietet Nat Friedman auf seiner Website an.
(ji)