Intel Inside: Strombedarf wird sinken (Teil 2)

Anzeige

Golem: Das sind also die einzigen Ansatzpunkte?

Gelsinger: Die Leute, mit denen wir gesprochen haben, wie zum Beispiel Tim Sweeney [A.d.Red: Chefprogrammierer bei Epic Games und Autor der Unreal-Engines] haben das bestätigt. Das Frontend und die Physik lassen sich parallelisieren. Auch ein Wechsel zum Raytracing erscheint möglich. Es gibt da eine Menge Begeisterung für die Parallelisierung. Bei der Spielmechanik sehen diese Entwickler aber noch keine Skalierbarkeit.

Golem: Ist da keine Lösung in Sicht?

Gelsinger: Darauf habe ich noch keine eindeutige Antwort, auch wenn wir da an einigen recht schlauen Sachen arbeiten. Wir haben zum Beispiel schon das "warm threading" gezeigt. Dabei benutzt man Hilfs-Threads, die auf dem zweiten Core laufen, um den Cache für den ersten Core freizuräumen. Dabei arbeiten wir eigentlich mit einer Thread-Voraussage, was sehr vielversprechend ist. Ein anderer Ansatz wäre der Wechsel zu echten Laufzeitumgebungen auch bei Spielen. Damit bekommt man nämlich ein Art eingebaute Parallelität. Das ist aber ein Problem bei allen bisherigen Anwendungen: Einige Teile davon skalieren mit paralleler Verarbeitung gut und andere überhaupt nicht. Wir kümmern uns aber vor allem um die neuen Anwendungen, die neuen Einsatzgebiete, die sich gut parallelisieren lassen.

Golem: Die Spieler setzen aber heute noch sehr viele alte Programme und alte Engines ein....

Gelsinger: Eigentlich nicht. Die wechseln sehr schnell zu neuen Programmen, bleiben aber bei denselben alten Softwarekernen für die Spielmechanik und das Grafik-Rendering.

Golem: Wie lange wird Intel dafür noch neue, schnellere Single-Core-Prozessoren auf den Markt bringen?

Gelsinger: Das haben wir noch nicht genau festgelegt. Aber wir haben schon gesagt, dass wir Ende nächsten Jahres 90 Prozent unserer Produkte mit Dual-Cores ausliefern werden. Es wird nicht allzu viele neue Steppings von bisherigen Prozessoren geben, auch wenn schon einige vorbreitet werden. Wir haben aber auch gesagt, dass wir an 15 Dual-Core-Produkten arbeiten, und diese Zahl liegt jetzt schon eher bei 20. Aber wir machen auch noch einige neue Prozessoren mit nur einem Kern. [von Nico Ernst]

 Intel Inside: Strombedarf wird sinken (Teil 2)

lpl 17. Mai 2005

ein paar mehr wären toll gewesen... sieht nämlich echt so aus, als hättet ihr die...

Nico Ernst 13. Mai 2005

Mal stört, ist zunächst mal die Wortwahl. In den beiden Teilen des Interviews taucht...

Kai F. Lahmann 13. Mai 2005

zahlenmäßig sind diese Leute nicht wichtig, wohl wahr. Allerdings sind sie aus einem...

Kai F. Lahmann 13. Mai 2005

wohl wahr. Stellt sich die Frage, ob es nicht auch Anbieter gibt, die soetwas auf...

Kai F. Lahmann 13. Mai 2005

nein, das sind Lachnummern, weil grottenlangsam. Ein stinknormaler Athlon 64 verbraucht...

Kommentieren




Anzeige
  1. Professur für Ingenieurinformatik und Datenverarbeitung
    HAW Ingolstadt, Ingolstadt
  2. Testingenieur (m/w) Datenmodellierung
    dSPACE GmbH, Paderborn
  3. Systemarchitekt für Produktentwicklung (m/w) Personalabrechnung
    QRC Group, Erlangen
  4. IT-Mitarbeiter (m/w)
    Bültel Bekleidungswerke GmbH, Salzbergen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Kino.to-Chef

    "Ich habe neben dem Rechner geschlafen"

  2. Kulturelles Gedächtnis

    Wie speichern wir das Internet?

  3. Diablo 3

    Spekulationen um gehackte Benutzerkonten und erster Patch

  4. Raumfahrt

    SpaceX-Raumfähre ist gestartet

  5. Absturz an der Börse

    Facebook überbewertet?


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 244 | letzter Beitrag 13:54 Uhr

  2. Kommentare: 114 | letzter Beitrag 13:21 Uhr

  3. Kommentare: 109 | letzter Beitrag 14:00 Uhr

  4. Kommentare: 89 | letzter Beitrag 11:30 Uhr

  5. Kommentare: 77 | letzter Beitrag 12:53 Uhr

Mehr


  1. Bing Streetside

    Fotos deutscher Straßen sind verschwunden

  2. 3D-Drucker

    Bukobot, der Open-Source-3D-Drucker

  3. Hackerethik

    Wann ist ein Hacker ein guter Hacker?

  4. Blau.de

    Handy- und Datenflatrate für 20 Euro

  5. TP-Link TL-MR3040

    Portabler WLAN-Router mit 4 Stunden Laufzeit

  6. Topmanager

    Apple-Chef Tim Cook verdiente 2011 am meisten

  7. WLAN-Router

    Sicherheitslücke im Mediaserver der Fritzbox

  8. Dice

    Einige Frostbite-2-Spiele nur mit 64-Bit-Betriebssystem

  9. Android-Tablets

    Samsung hat Listenpreise der Galaxy Tab 2 erhöht

  10. BrandZ Top 100

    Apple baut Vorsprung als wertvollste Marke der Welt aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Tinkerforge im Test: Elektronik zum Stapeln
Tinkerforge im Test
Elektronik zum Stapeln

Tinkerforge bietet kleine Bausteine aus Open-Source-Hardware an, die sich leicht programmieren lassen. Mit der Mischung aus Lego Mindstorm und Arduino lassen sich beliebige Geräte bauen und erweitern, vom Roboter bis zur Heimautomation. Golem.de hat mit Tinkerforge gespielt.


Burnnote: "Diese Nachricht zerstört sich in 3 Minuten selbst"
Burnnote
"Diese Nachricht zerstört sich in 3 Minuten selbst"

Wer es den Auftraggebern aus den Agentenfilmen der Serie "Kobra, übernehmen Sie!" oder den Filmen der Reihe Mission Impossible gleichtun will, kann mit Burnnote über das Web Nachrichten verschicken, die nach einem definierten Zeitraum automatisch gelöscht werden.

  1. Forbes-Magazin Steve Ballmer macht Microsoft zu einem zweiten RIM
  2. Kritische Sicherheitslücke Libpng in Skype für Linux repariert
  3. Instant Messaging Google bietet für Meebo

Urheberechtsdebatte: Piratenpartei legt Zehnpunktekatalog vor
Urheberechtsdebatte
Piratenpartei legt Zehnpunktekatalog vor

Die Piraten erklären, sie wollten trotz eines Rechts auf Privatkopie und DRM-Abschaffung "weiterhin eine faire und angemessene Vergütung für Urheber gewährleisten".

  1. Urheberrecht SPD plädiert für "Vergüten statt verbieten"
  2. Urheberrecht C3S statt Gema
  3. CDU-Fraktionsvizechef "Anonymous handelt zutiefst antidemokratisch"

Zum Artikel