Intel Inside: Strombedarf wird sinken (Teil 2)

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Golem: Ist das nur ein vorübergehender Trend, wie die Slot-Bauweise der Prozessoren, die schnell verschwunden waren, als man den L2-Cache im Die integrieren konnte?

Gelsinger: Wir sehen das nicht so. Wir sehen den Trend vom Dual- zum Multi-, zum Many-Core-Prozessor verlaufen. Wie viele Cores dann einen Multi-Core-Prozessor oder eine Many-Core-Maschine ausmachen werden, wird sicher noch kontrovers diskutiert werden.

Golem: Von wem?

Gelsinger: Wenn man mit Microsoft oder den Linux-Leuten spricht, hört man, dass diese Entwickler noch nicht wissen, wie ein Betriebssystem vernünftig parallelisiert werden kann. Dabei stößt man nämlich automatisch auf Probleme mit Threads, die sich gegenseitig blockieren, und muss sehr genau einen stabilen Zustand des Systems beachten. Auch wenn man acht, zehn oder 20 Threads parallel verarbeiten könnte, skaliert das nicht besonders gut. Selbst wenn ich Ihnen morgen einen Rechner auf den Tisch stellen würde, der 128 Threads parallel ausführen könnte - welche Programme würden Sie schon darauf laufen lassen? Da gibt es also noch eine Riesendiskussion darüber, wie viele Kerne man wirklich braucht, wie viel Threads sie verarbeiten können sollen, und so weiter.

Der Wechsel zu parallelen Rechnern steht für uns außer Frage.
Der Wechsel zu parallelen Rechnern steht für uns außer Frage.

Golem: Dennoch bleibt Intel bei der Strategie der vielen Kerne?

Gelsinger: Der Wechsel zu parallelen Rechnern steht für uns außer Frage. Wir gehen da nicht zurück. Es wird mehr als zwei Kerne und mehr als vier Kerne geben.

Golem: Und was ist dann mit all den älteren Betriebssystemen und den älteren Anwendungen? Vor allem Spiele machen derzeit kaum Gebrauch von mehreren Kernen. Da dieselbe Engine oft viele Jahre eingesetzt wird, kann sich daran so schnell etwas ändern?

Gelsinger: Ja, einige dieser Anwendungen werden nicht skalieren. Sehen wir uns die Struktur eines Spiels doch einmal etwas genauer an. Da hat man zum einen das Backend der Grafik-Engine, da wird sich nicht viel ändern. Dann haben wir die eigentliche Spielmechanik. Das ist vor allem eine Anwendung in einem Thread. Wie man die parallelisiert, haben sich die Leute noch nicht genau überlegt. Und dann hat man noch die Physik, die künstliche Intelligenz und das Frontend der Grafik-Engine - all das skaliert sehr gut!

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lpl 17. Mai 2005

ein paar mehr wären toll gewesen... sieht nämlich echt so aus, als hättet ihr die...

Nico Ernst 13. Mai 2005

Mal stört, ist zunächst mal die Wortwahl. In den beiden Teilen des Interviews taucht...

Kai F. Lahmann 13. Mai 2005

zahlenmäßig sind diese Leute nicht wichtig, wohl wahr. Allerdings sind sie aus einem...

Kai F. Lahmann 13. Mai 2005

wohl wahr. Stellt sich die Frage, ob es nicht auch Anbieter gibt, die soetwas auf...

Kai F. Lahmann 13. Mai 2005

nein, das sind Lachnummern, weil grottenlangsam. Ein stinknormaler Athlon 64 verbraucht...

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