Intel Inside: Intel-Vize Pat Gelsinger im Interview (Teil 1)

Pat Gelsinger: "Die Politik der US-Regierung ist einfach furchtbar"

Patrick P. Gelsinger ist Senior Vice President bei Intel und Leiter der "Digital Enterprise Group", die IT- und Kommunikationselektronik für Unternehmen entwickelt. Im Interview mit Golem.de spricht Gelsinger über Intels Abkehr von der Netburst-Architektur des Pentium 4, die kommenden Prozessoren mit Codenamen Conroe, Woodcrest sowie Merom und die unterschiedliche Situation für Technologie-Unternehmen in den USA und Deutschland.

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Patrick P. Gelsinger
Patrick P. Gelsinger
Der unterhaltsame Redner arbeitet seit seinem ersten Universitätsabschluss 1979 für Intel. Nebenbei konnte sich der Elektroingenieur in gleichem Fach noch zwei weitere akademische Grade verdienen: Bachelor of Science mit Magna Cum Laude an der Santa Clara University und Master of Science in Stanford. Gelsinger hält sechs Patente zu VLSI-Designs und wurde mit 32 Jahren zum jüngsten Intel-Vizepräsidenten. Die Entwicklung des 486er-Prozessors lief unter seiner Federführung und er gilt als Vater von Intels Entwicklerkonferenz IDF.

Vor seiner aktuellen Tätigkeit war Gelsinger über drei Jahre lang "Chief Technology Officer" (CTO) bei Intel, eine Position, die eigens für den Vordenker geschaffen wurde. Wir trafen Gelsinger am 9. Mai 2005 in der deutschen Intel-Niederlassung in Feldkirchen bei München.

Golem.de: Herr Gelsinger, gerade heute Morgen gab Intels Noch-CEO Craig Barrett der Nachrichtenagentur Reuters ein Interview, in dem er die Wirtschaftspolitik der USA scharf angreift. Er meinte auch, dass Intels nächste Halbleiterfabrik deswegen vielleicht im Ausland errichtet wird. Deutschland nennt er in puncto E-Government den USA weit voraus - im Gegenzug haben wir hier aber gerade eine lebhafte Kapitalismusdebatte.

Patrick P. Gelsinger: Craig und ich haben da von Intels Seite schon immer sehr deutliche Worte gefunden. Die Politik der US-Regierung ist in diesem Punkt einfach furchtbar. Egal ob es um Bildung, die Visa-Regulierungen, Einwanderung oder Vergünstigungen für Unternehmensansiedlungen geht - und dabei meine ich sowohl lokale Bedingungen als auch die US-Bundespolitik. In Kombination heißt das, dass die USA nicht daran interessiert sind, in der Zukunft Technologieführer zu sein. Von mir stammt ja auch das oft gebrauchte Zitat: "Die USA sind dazu bestimmt, in der IT ein Land der Zweiten oder Dritten Welt zu werden."

Intel Inside: Intel-Vize Pat Gelsinger im Interview (Teil 1) 

Kostenlos... 15. Jul 2006

Bei dem Beitrag frag ich mich wie blöd man sein kann..

cfi 12. Mai 2005

Studiengebuehren sind das falsche Instrument. Denn es hindert Leute aus sozial...

cfi 12. Mai 2005

Laesst sich denn aus diesen Zahlen etwas ueber die Qualitaet der Hochschule aussagen...

Plasma 12. Mai 2005

Indien? Na dann gute Nacht.

Plasma 12. Mai 2005

Das kenn ich irgendwoher. Ich vermute es liegt daran, dass die Studenten in Amerika...

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