Killerspiele? Frontal21-Bericht macht Spieler aggressiv

Frontal21-Beispiel: Prügelspiel Backyard Wrestling (USK16)
Frontal21 bemängelt vor allem, dass zu wenig Spiele indiziert werden - und Spiele, die auf der Packung mit Gewalt werben, frei an Jugendliche verkauft werden dürfen. Damit kritisiert man im Grunde auch die USK als zu lasch, die es sich selbst auf die Fahne geschrieben hat, die Titel im internationalen Vergleich sehr genau und hart zu beurteilen. Wenn ein Titel mal keine Altersfreigabe und somit auch kein USK-Siegel erhält, darf er zwar an Volljährige verkauft werden, verliert aber den Indizierungs- und Verbotsschutz gegenüber der BPJM. Ein indizierter Titel darf weiter an Volljährige verkauft werden, da aber Werbung und offenes Ausstellen im Geschäft dann verboten sind, bedeutet dies in der Regel den wirtschaftlichen Tod des Spiels. Deshalb werden indizierungsgefährdete Spiele selten auf den Markt gebracht. Wenn die Zahl der Indizierungen sinkt, ist das also noch lange kein Indiz für eine laxe USK. Die USK bewertet Spiele nach einem Kriterienkatalog, anhand dessen die Alterseinstufung vorgenommen wird - die Gründe für eine jeweilige Bewertung können bei der USK erfragt werden.
Unabhängig von der Härte der USK-Prüfung für Spiele und davon, ob der Handel die jeweiligen Verkaufsauflagen beachtet, gibt es ein Problem, das den Jugendschutz weitgehend aushöhlt: Beim Tauschen von Originalen oder Raubkopien per Datenträger oder Internet werden Minderjährige kaum auf die Altersfreigabe achten - und wenn, dann dient diese eher als Indikator dafür, wie aufregend im Sinne des "Reizes des Verbotenen" ein Spiel oder ein Film sein könnte. Dieses Problem ist auch der USK bekannt, wie diese in der Vergangenheit schon gegenüber Golem.de betonte, doch eine einfache Lösung wird trotz der Kenntnis vermutlich niemand aus dem Hut zaubern können - zumindest keine, die nicht an einen orwellschen Überwachungsstaat grenzen würde.

Prof. Dr. Lukesch - vergleicht Spiele- mit Tabakindustrie
Die Spiele-Branche engagiert sich selbst für die Aufklärung im Umgang mit PC- und Videospielen, aber im Kinderzimmer hat auch sie wenig Einfluss - "dieses obliegt den Eltern", so der esb. Daher zähle die Förderung von Medienkompetenz zu den wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft. Es sei gerade die Aufgabe eines öffentlich rechtlichen TV-Senders, Eltern zu informieren und zu animieren, genau zu beobachten, womit sich ihre Kinder beschäftigen.
"Das schließt alle Medien ein und darf sich nicht nur auf PC- und Videospiele erstrecken. Kinder kommen heutzutage unweigerlich mit Massenmedien und damit auch mit PC- und Videospielen in Berührung. Eltern kennen die Spiele und Filme meist nicht und scheinen damit überfordert zu sein. Als Folge werden Kinder allzu oft mit ihrem Medienkonsum allein gelassen", so der esb weiter.
Mit seiner Art der Berichterstattung helfe Frontal21 aber dem deutschen eSport-Bund zufolge niemandem, "am allerwenigsten den Jugendlichen, für die wir alle eine Verantwortung haben". Der Dachverband der Gaming-Szene erhofft sich deshalb von Frontal21 einen konstruktiven und sachlichen Dialog über das Thema - auf Kritik stößt bei den Spielern vor allem, dass sich die Frontal21-Redakteure Fromm und Reichart bei ihren Recherchen bisher nicht an Verbände oder Clans gewandt haben.







TatjenaE ist das Perfekte Beispiel für eine Person die nur auf das höhrt was in den...
Es wird nicht auf Menschen geschossen sondern auf Spielfiguren die NICHT REAL SIND, und...
Erst einmal muss ich sagen, habe ich mit 16 angefangen Ego-Shooter zu spielen und bin...
wie schlecht..... jedem dem seine,und es macht halt einfach spaß. ich spiele wirklich...
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