Ford: Navigationssystem-Prototyp erhält Daten per DAB

Anzeige

Das geht allerdings nicht ohne zentrale Überwachung des Verkehrs: Individuell berechnete Routenempfehlungen sollen das fahrzeugeigene Navigationssystem künftig von einer Leitstelle erhalten, die vor allem die Verkehrslage und -prognose sowie öffentliche Verkehrsmanagementstrategien berücksichtigt. Die Verkehrsprognose wird unter anderem dadurch ermöglicht, dass die aktuelle, im gesamten Bundesgebiet erfasste Verkehrslage zentral ausgewertet und mit statistischen Verkehrsdaten kombiniert werden kann.

Auf diese Weise sollen vorausschauend eventuelle Staus miteinkalkuliert werden, bevor sie überhaupt entstanden sind. Zudem erhalte der Fahrer Verkehrsinformationen über Regionen, die vom derzeitigen Standort weit entfernt und dennoch auf seiner Route liegen, so die Vision von Ford und Partnern.

"Die personalisierte Routenempfehlung soll künftig sicherstellen, dass sich der Autoverkehr gleichmäßig auf das rund um den Stau vorhandene Straßennetz verteilt und dadurch Staus weitgehend minimiert werden. Dies ist aus unserer Sicht in Zukunft ein wichtiger Baustein für eine reibungslose, umweltbewusste und auch sicherere Mobilität", so Rudi Kunze, Forschungsleiter Ford Europa.

Die erste öffentliche Präsentation des Ford-Versuchsfahrzeugs mit Teilnetz- und Wegepunktverfahren erfolgte im Rahmen einer am 28. April 2005 erfolgten Abschlusspressekonferenz des Telematik-Forschungsprogramms "Intelligenter Verkehr und nutzergerechte Technik" (IN-VENT) in München. Dort zeigten die 24 teilnehmenden Partnerfirmen Vertretern aus Wirtschaft und Politik nach vierjähriger Projektarbeit ihre Lösungen für einen sichereren und flüssigeren Straßenverkehr.

Dass es derweil um die Straßen und auch die Verkehrsplanung in Deutschland nicht zum Besten zu stehen scheint, kritisierte kürzlich eine als "Horrortrip durch das Verkehrsentwicklungsland Deutschland" beworbene Fernsehsendung des Hessischen Rundfunks mit Titel "Dauerstau auf Schlaglochpisten - Das deutsche Straßenchaos". Am Beispiel Japan wurde gezeigt, wie man es besser machen kann - eine zentrale Leitstelle und aktuelle Informationstafeln am Straßenrand der weniger Staus aufweisenden privatisierten Schnellstraßen. In Deutschland sieht es laut Günter Ederer, dem Autor des Dokumentarfilms, derzeit düster aus: "Überall Baustellen, überall Dauerstaus, und an den mit Verkehrsschildern gepflasterten maroden Strecken warten die Radarjäger auf genervte Schnellfahrer. Dabei kassiert der Staat ohnehin schon Jahr für Jahr 40 Milliarden Euro - in Form von KFZ-, Versicherungs- und Mineralölsteuer. Aber nur 5 Milliarden fließen in den Straßenbau."

 Ford: Navigationssystem-Prototyp erhält Daten per DAB

icare 03. Sep 2005

Lasst Euch mal weiter die totale Überwachung als Freiheit und Zukunft verkaufen

frank farian 28. Apr 2005

... dass man dann auch die geschwindigkeit per satellit überwachen und damit auch...

[MoRE]Mephisto 28. Apr 2005

..., nachdem die EU die LKW-Maut in Deutschland genehmigt hat, fragt sich der gute...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Systemspezialist / Systembetreuer (m/w) BS2000
    MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe, München
  2. Softwareentwickler / -architekt (m/w) München
    Interhyp AG, München
  3. SAP-Anwendungsentwickler (m/w) im Bereich SAP EH&S
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen
  4. Teamleiter Softwareentwicklung (m/w)
    ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Browser

    Chrome löst Internet Explorer als Nummer 1 ab

  2. Test Diablo 3

    Der dunkle Fürst der Zeitvernichtung

  3. Pebble

    Riesiger Erfolg für die kleine Smartwatch

  4. Prozessoren

    Rechenfehler machen CPUs effizienter

  5. Burnnote

    "Diese Nachricht zerstört sich in 3 Minuten selbst"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 379 | letzter Beitrag 14:02 Uhr

  2. Kommentare: 212 | letzter Beitrag 14:46 Uhr

  3. Kommentare: 140 | letzter Beitrag 14:56 Uhr

  4. Kommentare: 129 | letzter Beitrag 11:43 Uhr

  5. Kommentare: 73 | letzter Beitrag 11:48 Uhr

Mehr


  1. Urheberrecht

    SPD plädiert für "Vergüten statt verbieten"

  2. Digitalfotografie

    Hasselblad senkt Preise für mehrere Mittelformatkameras

  3. Aldi Talk

    Mobile Datenflatrate mit 1,5-GByte-Drosselung für 10 Euro

  4. Asus und MSI

    Die ersten Thunderbolt-Mainboards sind fertig

  5. EA Origin

    Unterstützung für Crowdfunding-finanzierte Spiele

  6. Streamingportal

    Kino.to nicht mehr unter Kontrolle der Staatsanwaltschaft

  7. Prozessoren

    Rechenfehler machen CPUs effizienter

  8. Motorola

    Kein Android 4.0 für Motoluxe und Pro+

  9. Simyo

    Jahresflatrate für mobiles Internet kostet 99 Euro

  10. Linux 3.4

    Bessere Grafikunterstützung und neues x32-ABI



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Raumfahrt: Enterprise soll sich in 20 Jahren bauen lassen
Raumfahrt
Enterprise soll sich in 20 Jahren bauen lassen

Eine Gruppe in den USA fordert den Bau eines Raumschiffs nach dem Vorbild der USS Enterprise. Das Projekt lasse sich mit heutiger Technik in nur 20 Jahren und mit geringer Belastung für Staat und Bürger durchführen.

  1. Raumfahrt Nasa bereitet bemannte Mission zu einem Asteroiden vor
  2. Raumfahrt Vesta wäre beinahe mal ein Planet geworden
  3. Raumfahrt Wasser wabert im Weltall

Neustart mit Windows 8: Warum Windows ein neues API braucht
Neustart mit Windows 8
Warum Windows ein neues API braucht

Microsoft führt mit der neuen Metro-Oberfläche von Windows 8 ein komplett neues API für Windows ein. Dieser Neustart ist aus Sicht von Microsoft unbedingt notwendig, denn das bestehende API lasse sich nicht nachrüsten, es steht samt Desktop parallel zum neuen API aber weiter zur Verfügung.

  1. Slate 8 HPs erster Windows-8-Tablet-PC für Geschäftskunden
  2. Microsoft Windows 8 Release Preview erscheint Anfang Juni 2012
  3. Windows 8 Windows To Go nur für Enterprise-Kunden

Sketchsynth: Synthesizer zum Aufmalen
Sketchsynth
Synthesizer zum Aufmalen

Mit Sketchsynth wird ein Blatt Papier mit aufgemalten Knöpfen, Schaltern und Reglern zum Synthesizer-Steuergerät. In Verbindung mit einem Picoprojektor wird daraus sogar eines mit Touchscreen.

  1. Apple iPhone 5 könnte mit In-Cell-Touchscreen kommen
  2. KDE Plasma Active Dateibrowser auf Nepomuk-Basis
  3. Microsoft Touchscreens sind noch zu langsam

Zum Artikel