Longhorn soll Computernutzung revolutionieren

Microsoft verschiebt Erscheinungstermin für erste Longhorn-Beta

Auf der WinHEC 2005 in Seattle nannte Bill Gates als Chairman und Chief Software Architect von Microsoft in seiner Keynote weitere Details zu dem Windows-XP-Nachfolger, der unter dem Code-Namen Longhorn firmiert. Mit Longhorn soll die Verwaltung von Dateien massiv verbessert werden und außerdem will der Softwaregigant die Sicherheit des Betriebssystems verbessern. Eine für das erste Halbjahr 2005 geplante Beta-Version von Longhorn wurde auf den Sommer 2005 verschoben.

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Um die bereits mehrfach erwähnten Suchmöglichkeiten in Longhorn gab es bislang nur wenige genaue Angaben, was Bill Gates in seiner Keynote nun änderte. So sollen sich Dokumente mit Hilfe von zu vergebenden Metadaten nach Autor, Thema oder nach Schlüsselwörtern durchsuchen lassen. Zudem werden sich Daten so auch sortieren lassen. Für Musikdateien verspricht Microsoft eine bequeme Organisation per Autor, Musiktitel oder Album.

Als weitere Hilfe beim Umgang mit Dateien wird Longhorn eine verbesserte Vorschau bringen, um Dokumente ohne die betreffende Applikation einsehen zu können. Zudem beschreiben Ordner und Dateien ihre Inhalte grafisch, verspricht Bill Gates, was das Grafiksubsystem Avalon übernimmt.

In Longhorn integriert Microsoft eine auf XML basierende Dokumententechnik namens Metro, die plattformübergreifend funktionieren soll, und verspricht, dass Anwender Daten ohne jegliche Probleme mit anderen Nutzern leicht austauschen können. Solche Dokumente enthalten nach Microsoft-Angaben ein so genanntes "festgelegtes Layout" und können betrachtet oder ausgedruckt werden, ohne die betreffende Applikation zu öffnen.

Um Systeme besser gegen Angriffe von außen zu schützen, wird Longhorn mit einer so genannten Anti-Malware-Software bestückt. Das soll Ad- sowie Spyware vom Rechner fernhalten und einen vor Phishing-Angriffen bewahren. Zudem erhält Longhorn überarbeitete Benutzerkonten, die sicherstellen sollen, dass keine unberechtigten Personen Zugang zum PC erhalten. Mit Longhorn werden zudem endlich durch "Hot-Patching" die sonst üblichen Neustarts bei Einspielung von Windows-Patches entfallen, so dass Administratoren Systeme leichter warten können.

Microsoft überarbeitete Longhorn außerdem grundlegend im Bereich der Software-Installation, so dass eine einheitliche Code-Basis und ein Hardware-Abstraktions-Layer für alle Versionen und Sprachen das Desktop Engineering vereinfachen soll. Ein imagebasiertes Setup wird die manuelle Installation der Programme ersetzen, während große Organisationen deutlich einfacher Betriebssysteme auf mehrere Desktops installieren und dabei verschiedene Konfigurationen und Sprachen einsetzen können.

Auf der WinHEC 2005 verteilt Microsoft eine Preview-Version von Longhorn an Entwickler, um so die Programmierung von Gerätetreibern für das neue Betriebssystem zu beschleunigen. Eine erste Beta-Version von Longhorn sollte eigentlich im ersten Halbjahr 2005 erscheinen und es wurde erwartet, dass diese zur WinHEC 2005 erscheint. Daraus ist nun nichts geworden, denn der Erscheinungstermin für die erste Beta-Version von Longhorn wurde von Microsoft auf den Sommer 2005 verschoben.


Stinkdrüse 30. Aug 2005

Ich habe bei einem "LIMURKS-SYSTEM", wie Du es nennst, noch keinen Absturz gesehen. Auch...

Barumba 23. Jul 2005

Ein mies programmierter Treiber ist eine Sache, ein Betriebssystem, welches sich von...

fast..., 22. Jul 2005

... aber nur fast wäre ich drauf eingestiegen ;)

meiomei 01. Mai 2005

HAHAHA. Das kann ja wohl nicht dein ernst sein. Wenn du mit deiner 1 Ghz Gurke...

gizmotron 01. Mai 2005

es ist aber so!!! (leider) es werden x (tausend??) wattsunden eifach so für den leerlauf...

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