Intel: Truland soll Xeon-MP Beine machen (Update)
Über die vier Speicherkanäle kann der neue Chipsatz neben der bei Servern üblichen ECC-Fehlerkorrektur ein von Intel selbst als "RAID" bezeichnetes Verfahren für den Speicher anwenden. Dabei halbiert sich entweder bei zur Sicherheit gespiegelten Speicherinhalten die verfügbare Menge des Arbeitsspeichers. Alternativ dazu können die vier Kanäle auch, ähnlich einem RAID-0 bei Festplatten, zusammen geschaltet werden. Der 8500 kommt dann auf eine maximale Speicherbandbreite von 10,6 Gigabyte pro Sekunde.
Soviel Bandbreite lädt dazu ein, sie auch fürs Netzwerk voll zu nutzen. Dafür bietet der 8500 vier 8x-Ports für PCI-Express-Karten, von denen jeder 2 GByte/s erreicht - ideal also auch trotz aller Overheades für mehrere GBit/s-Netzwerkkarten. Da diese für Server oft noch als PCI-X-Karten angeboten werden, hat Intel auch den passenden Bridge-Baustein namens 6700 PXH im Programm. Drei dieser Bausteine bilden mit den drei 8x-Ports dann insgesamt genug Bandbreite für sechs PCI-X-266-Karten. An den da fast schon mickrig erscheinenden 4x-Port darf auch Intels Netzwerk-Chip "Ophir", der dann zwei Netzwerkanschlüsse mit 1GBit/s bereit stellt.
Laut Intels eigenen Benchmarks ist die neue Xeon-Plattform gegenüber der bisherigen (also vermutlich Gallatin und Nocona) beim SPECfp-Benchmark bis zu 65 Prozent schnellerer. Beim wichtigen Linpack-Test sollen es noch 57 Prozent sein.
Der 8500-Chipsatz ist bereits für Intels Virtualisierungstechnik Vanderpool vorbereitet. Die neuen Xeons unterstützen diese Hardware-Partitionierung jedoch noch nicht, sodass sich wieder einmal der Verdacht aufdrängt, dass die Technik in den Prozessoren bereits vorhanden, aber abgeschaltet ist.
Die neuen Xeons und der 8500-Chipsatz sind laut Intel ab sofort verfügbar. Server damit wollen unter anderem Dell, Fujitsu-Siemens, HP, NEC und Maxdata anbieten. [von Nico Ernst]
Nachtrag vom 30. März 2005, 17:30 Uhr:
Wie aus Intels inzwischen veröffentlichtem Datenbatt zum 8500-Chipsatz hervorgeht, verfügt die North-Bridge doch nur über zwei getrennte FSBs. Bei vier Xeons müssen sich je zwei der Prozessoren einen dieser FSBs teilen. Jeder dieser Busse hat eine theoretische maximale Bandbreite von 5,3 GB/s. Die FSBs sind damit mit insgesamt 10,6 GB/s etwas langsamer als das Speichersystem, das ohne Mirroring auf theoretische 12,6 GB/s kommt.
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Weil sich so etwas nur mit einem etwas ausführlicheren Update klarstellen läßt, welches...
Warum steht dann im Artikel noch immer, jeder Xeon haette seine eigene Verbindung zur...
Auslastung ist nicht alles. Manche Server idlen Monate nur vor sich hin; müssen aber...
Ein wenig verwirrend finde ich das schon, nach dem Blick auf Seite 17 hier: Eben. Die...
Versteht sich Golem.de als universeller Pressesprecher oder werden Nachrichten auch...
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