Brother: Inkjet-Köpfe bedrucken komplette Zeile auf einmal

Tintenstrahl-Verfahren soll deutlich schneller werden

Brother hat einen in Zusammenarbeit mit Kyocera entwickelten neuartigen Tintenstrahl-Druckkopf vorgestellt, der nicht stückweise im seriellen Verfahren, sondern auf einmal eine ganze Zeile bedrucken und damit auf extreme Druckgeschwindigkeiten von 800 mm pro Sekunde kommen soll.

Anzeige

Der nach dem normalen Piezo-Verfahren arbeitende Druckkopf ist als Prototyp 108 mm breit und arbeitet mit einer Auflösung von 600 dpi. Die Breite kann nach Angaben von Brother noch auf 21,6 cm vergrößert werden, indem man zum Beispiel zwei Köpfe kombiniert. So könnte man eine ganze DIN-A4-Seite zeilenweise bedrucken und käme auf ein Tempo von ungefähr 160 Seiten pro Minute, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass hier der Transport bzw. der Nachschub des Papiers noch nicht mitgerechnet ist.

Der Zeilen-Tintenstrahlkopf soll deshalb zunächst vornehmlich in Industrie-Anwendungen und nicht unbedingt im heimischen Tintenstrahldrucker zum Einsatz kommen, aber Brother deutete schon an, dass man sich auch um andere Anwendungszwecke bemühe.

Die Technik ist durch eine extrem kompakte Anordnung der Tintenkanäle und Piezo-Elemente möglich geworden, die nun nicht mehr als längliches Stäbchen, sondern als Trapezoid ausgeführt sind und auch wesentlich weniger Energie benötigen als bisherige Techniken.

Der Druckkopf soll zum ersten Mal auf der 2005 World Exposition in Aichi in Japan gezeigt werden, die am 25. März 2005 beginnt. Dort will man auch einen Farbdrucker zeigen, der diese Technik beherrscht und Fotos im A6-Format mit einer Geschwindigkeit von 150 Blatt pro Minute ausgeben soll.


:-) 14. Mär 2005

An dem Layout der Betreffzeilen kann du erlennen wie weit wir vom Thema abgekommen...

Kopfschüttler 14. Mär 2005

bei 160 Seiten pro Minute

:-) 14. Mär 2005

Klar, erstmal die Daten parallel von der platte lesen, dann seriell über einen...

guert 14. Mär 2005

.... Was für ein Flachbandkabel ... bei SATA? ;-)) guert

:-) 14. Mär 2005

Als nächstes erfindet Brother den Ganzseitendruck und dann das Buch...

Kommentieren




Anzeige

  1. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Projektmanager (m/w) Software Projekte
    Synatec GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart, Dingolfing, Essen
  3. Kundenbetreuer Support (m/w) für Krankenhaussysteme
    Siemens AG, Frankfurt am Main, Erlangen oder St. Wolfgang
  4. The Siemens Graduate Program - Regionalevent
    Siemens AG, Aachen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Test Wind-up Knight 2

    Endlos rennen bei Zeit- und Geldmangel

  2. Onlinehandel

    Wieder zwei Amazon-Standorte im Streik

  3. Blogsoftware

    Wordpress 3.9 verbessert Medien-Nutzung

  4. Google Kamera

    Androids Kamera-App mit Lens Blur im Play Store erhältlich

  5. Nokia X mit Android im Test

    Windows Phone in Schlecht

  6. Startup

    Uber macht in Berlin trotz Verbot weiter

  7. Qt Creator

    iOS-Unterstützung ist nicht mehr experimentell

  8. Sicherheit

    Google knackt eigene Captcha-Abfragen

  9. Deutscher Computerspielpreis

    Eklat um Serious Games

  10. Energie

    Atomkraftwerk soll auf Tsunami surfen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel