Symbian-Wurm verbreitet sich erstmals per MMS

Neuer Symbian-Wurm verschickt sich auch per Bluetooth an andere Smartphones

In den Laboren der Antivirenhersteller wurde mit Commwarrior.A erstmals ein Symbian-Wurm für Geräte mit Series 60 entdeckt, der sich nicht nur per Bluetooth verbreitet, sondern sich erstmals auch per MMS an andere Geräte versendet. Ein dazugehöriger Nachrichtentext gibt vor, dass die Nachricht entweder eine Software oder Sexbilder enthalte, um Opfer so dazu zu bringen, den Wurm zu installieren.

Anzeige

Die bislang bekannten Symbian-Würmer haben sich nur per Bluetooth vermehrt, so dass die Verbreitung des Schädlings auf eine bestimmte Region begrenzt war. Außerdem waren Symbian-Smartphones ohne aktivierte Bluetooth-Verbindung vor einer Infektion gefeit. Mit Commwarrior.A wurde nun erstmals ein Symbian-Wurm entdeckt, der sich einer Verbreitungsmethode bedient, welche der E-Mail-Verbreitung gleichkommt: MMS.

Auf einem infizierten System versendet sich der Wurm Commwarrior.A per MMS an alle im Adressbuch stehenden Kontakte, um sich so auf möglichst viele Geräte zu verbreiten. Dem Empfänger einer solchen MMS wird vorgegaukelt, bei der in der Nachricht enthaltenen Datei handele es sich um kostenlose Software, Spiele, Sicherheits- sowie Betriebssystem-Updates oder um Sexbilder, um Opfer so dazu zu bringen, die betreffende Datei zu installieren. In der Softwareliste tauchen unter anderem Virenscanner, ein PocketPC- oder MS-DOS-Emulator, ein Klingelton-Generator und verschiedene Crack-Programme auf.

Neben der Verbreitung per MMS versucht sich der Wurm auch über Bluetooth zu vermehren und sucht dazu jede Minute nach entsprechenden Bluetooth-Geräten in der Nähe, um diese zu befallen. Der Wurm infiziert Geräte mit Symbian Series 60 nicht automatisch, denn der Anwender muss den Empfang quittieren und die betreffende Datei manuell installieren.

Auf Grund eines Grußtextes in der Wurm-Komponente wird vermutet, dass der Wurm aus Russland stammt.


AvonBerater 15. Mär 2005

Aber deswegen musst du doch nicht gleich jedes Programm installieren, das dir...

iggy 09. Mär 2005

Wenn ein Handy anfällig auf solche Programme ist, ist es meiner Ansicht nach mangelhaft...

martin85 09. Mär 2005

In erster Linie sollte dich die Technik vor den meisten Fallen bewahren. Du lässt ja...

martin85 09. Mär 2005

Ach so, und warum nicht? Prinzipiell musst du für die Aktionen deines Handys zahlen. Im...

g 08. Mär 2005

es ist einfach die herausforderung, bekomme ich das hin. das ist alles. Jedenfall ist es...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Entwickler Energie PHP / MySQL (m/w)
    CHECK24 Services GmbH, München
  2. Business Analyst (m/w) für Online Communication Systems
    HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  3. Experte/-in IT Security / Network / Infrastructure
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
  4. Softwareentwickler/-in
    Robert Bosch GmbH, Abstatt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Sicherheit Der Arduino-Safeknacker aus dem 3D-Drucker
  2. Arduino Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101
  3. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel