Studie soll klären: Schüler dumm durch Fernsehen und Spiele?
Nachgegangen werden soll unter anderem der Frage, ob extreme Gewaltdarstellungen in den Medien die langfristige Speicherung und Verarbeitung aufgenommener Lerninhalte behindert oder ob durch lange Mediennutzung lediglich die für Lernen und Hausarbeiten erforderliche Zeit fehlt. Nachgegangen werden soll auch der Frage, ob Entwicklung und Ausbau von Intelligenz möglicherweise durch eine "stimulusarme Beschäftigung" mit den Medien behindert wird und ob eine hohe Mediennutzung zu einer schwachen sozialen Vernetzung, fehlender sozialer Kompetenz und auffälligem, vielleicht sogar delinquentem Sozialverhalten und somit in Folge auch schlechteren Schulleistungen führt.
Um den von Pfeiffer vermuteten Zusammenhängen zwischen dem Konsum gewalthaltiger Medienangebote und nachlassenden Lernleistungen auf die Spur zu kommen, sind sowohl experimentelle neurobiologische als auch gedächtnispsychologische Studien geplant. Es geht darum, Zusammenhänge aufzuspüren zwischen Emotionen und Aufmerksamkeit sowie zwischen Emotionen und langfristiger Speicherung von gelernten Inhalten und deren Beeinflussung durch den Konsum von Gewaltfilmen im Unterschied etwa zu Dokumentarfilmen. Über die gedächtnispsychologischen Untersuchungen wollen die Wissenschaftler herausfinden, ob bei der Nutzung gewalthaltiger Computerspiele ähnliche Effekte zu beobachten sind wie bei der Betrachtung gewalthaltiger Filme. Verglichen werden soll entsprechend, wie sich völlig andere Freizeitaktivitäten wie Gesellschaftsspiele oder Sport auf die Gedächtnis- und Schulleistungen auswirken.
Weiterhin sollen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Schulen anhand der Ergebnisse medienpädagogische Unterrichts- und Beratungsangebote entwickelt und die langfristigen Effekte einer Reduktion des Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersstufen systematisch untersucht werden. Untersucht werden soll entsprechend, wie sich eine Reduktion der Fernsehnutzungs- und Computerspieldauer erreichen lässt und welche Resultate sie erbringt. Einbezogen in die Untersuchung sind in Niedersachsen 2.000 Schüler, in Berlin und Sachsen-Anhalt jeweils 400. Als Kontrollgruppe dienen Schüler vergleichbarer Klassen.
Eine - nicht von der Volkswagenstiftung geförderte - bildungspsychologische Untersuchung der Forscher soll ergänzend den Einfluss der Mediennutzung auf die Entwicklung von Intelligenz und Schulleistungen bei Grundschulkindern klären helfen. Hier gehe es darum herauszufinden, wie sich - bei vergleichbarer Ausgangslage der Intelligenz - im Alter von vier Jahren die weitere geistige Entwicklung in Abhängigkeit von Medienkonsum und anderen Aktivitäten vollzieht.
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Was für ein Quatsch! Checkt das hier: http://www.cyberthug.de/?id=19839
Tja so sieht leider die Realität aus.
Mordread: "Klar, wer in jungen Jahren jeden Tag stundenlang zockt, bei dem gibt es...
@Moredread Da muss ich Dir Recht geben, wird sowieso wieder nur eine Hexenjagd auf die...
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