Warnung vor Schwachstellen im DNS-Protokoll
Liberale DNS-Implementierungen sind laut NISCC anfällig
Das britische National Infrastructure Security Coordination Center (NISCC) warnt vor einigen Schwachstellen im Domain Name System (DNS), die von den DNS-Eexperten Roy Arends und Jakob Schlyter entdeckt wurden. Durch sehr freizügige Implementierungen des Protokolls könnten entsprechende Geräte aus dem Tritt gebracht werden.
Eine DNS-Nachricht ist entweder als "Query" oder "Response" gekennzeichnet. Je nach Implementierung ist es dabei möglich, dass eine "Response" wieder mit einer "Response" beantwortet werden kann, wodurch eine Art Ping-Pong-Spiel zwischen den Servern entsteht, das so weit zunehmen kann, dass die Geräte ihren Dienst verweigern.
Schickt man an solche Implementierungen eine Anfrage ("Query"), die den Anschein hat, als kommen sie über das UDP-Port 53 von "localhost", kann dies dazu führen, dass der Server beginnt, sich immer wieder selbst mit einer "Response" zu antworten, solange bis er den Dienst quittiert.





Diese Schwachstelle ist doch längst bekannt, zwar nicht mit DNS, aber mit PING oder ebend...
war ja wahrscheinlich auch nicht geplant. das problem an solchen protokollen ist ja ein...
momentan ist eben jener fall aber nicht vom protkoll ausgenommen, da liegt ja der hund...
Wenn die Anfrage nur *scheinbar* vom localhost port kommt, und in echt von sonstwo, dann...
Na, das Protokoll lässt das offenbar zu. Letztendlich ist es immer die Implementierung...
Kommentieren