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Radeon X800 SE soll Lieferengpässe überbrückenSapphire: Leistung zwischen Radeon 9800 Pro und Radeon X800 Pro
Laut ATI gibt es nur zwei Hersteller, die mit den abgespeckten Grafikchips beliefert werden. Beim Radeon X800 SE handelt es sich um einen X800-Chip mit nur 8 statt 12 bzw. 16 aktivierten Pixel-Pipelines (Radeon X800 Pro/Radeon X800 XT), einem 256-Bit-Speicherbus sowie 425 MHz Chip- und 400 MHz Speichertakt. Radeon-X800-SE-Grafikkarten werden mit 256 MByte GDDR3-Speicher bestückt.
Die Zahl der X800-SE-Chips ist dabei laut ATI von der Ausbeute bei der Chip-Produktion abhängig - je mehr Chips mit funktionierenden 12 bzw. 16 Pixel-Pipelines produziert werden, umso weniger X800-SE-Chips gibt es. Die Chancen zum Freischalten eines X800 SE zum Pro oder gar XT sollen laut Sapphire deshalb nur minimal sein. Dennoch seien die Grafikkarten interessant, da ihr Preis und ihre Leistung zwischen Radeon 9800 Pro und X800 Pro liegen soll. Allerdings gilt dies für den Preis nur theoretisch, da die Lieferengpässe nicht nur zu kuriosen Streitigkeiten zwischen enttäuschten Händlern und Herstellern führen, sondern auch die Preise in die Höhe treiben. So liegen die Preise für Sapphires Radeon X800 SE (DVI, VGA, TV-Out) bei 300,- bis 360,- Euro, obwohl sie eher unter 300,- Euro liegen müssten. Zumindest Sapphire erwartet, dass die Grafikchip- und somit auch die Grafikkarten-Lieferengpässe bis Ende November 2004 beseitigt sein sollten, wenn auch nicht unbedingt bei den X800-Karten. Sapphires Radeon X800 SE sei deshalb kein Produkt, das auf lange Zeit angeboten werde, zumal ATI keine ausreichenden Stückzahlen garantiert. Bleibt abzuwarten, wie sich die Grafikkarten-Nachfrage entwickelt - während der im August 2004 erschienene Hardware-hungrige 3D-Shooter Doom 3 bereits die Grafikkartenkäufe hoch trieb, ist Gleiches von Half-Life 2 zu erwarten, das nun Mitte November 2004 erscheinen soll. (ck)
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