Handy-Scout spürt unerlaubte Telefonate auf
Ortungssystem soll Handy-Telefonate und SMS- und MMS-Versender lokalisieren
Auf einer Sicherheits-Messe in Essen will die Fachhochschule Gelsenkirchen Anfang Oktober 2004 das erste "Funkdetektivsystem" zum genauen Aufspüren unerlaubter Telefonverbindungen schon beim Aufbau von Verbindungen präsentieren. Handys sind zwar verbreitet, doch ihr Gebrauch ist nicht überall erlaubt - sei es in Werkhallen, in Besprechungen oder auch auf Filmvorführungen.
Unterbunden werden könne "Handy-Spionage" nur durch strenge Sicherheitskontrollen oder durch baulich aufwendig abgeschirmte Räume. Abhilfe soll deshalb das in Gelsenkirchen entwickelte neuartige Ortungssystem schaffen - Handys würden bereits beim Aufbau einer Verbindung oder direkt beim Versenden von Kurznachrichten (SMS) oder Bildern erkannt und lokalisiert.
Entwickelt wurde das "Handy-Scout" getaufte System von Prof. Dr. Detlef Mansel vom Fachbereich für Informatik der Fachhochschule Gelsenkirchen. Das System bietet ihm zufolge den Vorteil, dass Geschäftspartner nicht zur Abgabe ihrer Mobiltelefone aufgefordert werden müssten, aber eine unerlaubte Nutzung dennoch bemerkt werde. Außerdem könne damit Unternehmensmitarbeitern trotz generellem Handy-Verbot SMS-Verkehr gestattet werden, damit sie auch am Arbeitsplatz erreichbar sind.
Das System arbeitet rund um die Uhr und soll ohne zusätzlichen Personaleinsatz auskommen. Einfach zu installierende Richtantennen nehmen dabei die Funkwellen eines sendenden Mobiltelefons auf. Ein Computersystem errechne dann in unter einer Minute den Standort des Handys. Da es auschließlich um die Ortung von Funkaussendungen gehe, würden keine Informationen abgehört und der Datenschutz gewahrt.
Der Handy-Scout soll bereits in Zusammenarbeit mit TecMedic, einer Tochtergesellschaft der Hochschule, zur Marktreife entwickelt worden sein. Die Funktionsweise soll auf der Security-Messe 2004 vom 05. bis zum 08. Oktober 2004 in Essen demonstriert und erklärt werden. Am Stand der Fachhochschule Gelsenkirchen in Halle 5, Stand 308 will man Besuchern zeigen, wie das System über einem Konferenztisch platzgenau jeden Handy-Nutzer ortet.
Mit dem Handy-Scout stellen Mansell und seine Mitarbeiter nicht das erste Mobilfunk-Uberwachungssystem vor. Bereits vor drei Jahren entwickelten sie ein System zum Aufspüren und Lokalisieren unerlaubter Telefongespräche in Justizvollzugsanstalten.






ich wusste es schon immer..ihr seit richtig helle köpfchen und erfinder!!! :()..ohh
Hi, also ich will jetzt wirklich keine Verschwörungstheorien auftischen. Durch Zufall...
Hurrra !!! Schon wieder haben wir einen Schritt mehr zum gläsernen Menschen geschaffen...
Was bringts?
So eine Scheisse ... stand das in Yps ? Vergiss den Schrott! Aufklärer
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