CanoScan 9950F: Scanner mit 4.800 dpi und 30er-Negativhalter
Mit Super-Toric-Objektiv für hohe Bildqualität und -schärfe
Canon hat mit dem CanoScan 9950F das neue Flaggschiff seiner Scannerfamilie vorgestellt. Das Gerät ist der Nachfolger des 9900F und bietet bis zu 4.800 x 9.600 dpi Auflösung sowie eine vergrößerte Durchlichteinheit für den Scan von erstmals bis zu 30 Kleinbildaufnahmen.
Der Einsatz einer asphärischen Linse (Canon-Super-Toric-Objektiv) soll die Bildqualität und die Schärfe deutlich erhöhen. Die Linse soll der sphärischen Abberation - dem Abbruch der Schärfe in den Linsenrandbereichen - entgegenwirken.
Der CanoScan 9950F verfügt über einen Filmhalter für Kleinbild-Filmstreifen mit bis zu 30 Aufnahmen. Darüber hinaus hat er weitere drei Halterungen für bis zu zwölf gerahmte Dias, für 120er-Rollfilme, für variable Formate bis zu 6 x 22 cm und über eine Halterung für das 4-x-5-Format, mit der sich auch Einzelaufnahmen bis 6 x 9 cm erfassen lassen.

CanoScan 9950F
Das neue Canon-Spitzenmodell arbeitet mit einer auf Infrarotlicht basierenden Technologie (FARE) zur Erkennung von Schmutz und Kratzern auf den Vorlagen und ermöglicht die automatische Entfernung derselben und die Auffrischung verblichener Farben und Reduktion des Filmkorns. Mit der nun in der dritten Generation erschienenen FARE-Technik kann zusätzlich eine Gegenlichtkorrektur vorgenommen werden, bei der die Gammawerte des betreffenden Bildbereichs korrigiert werden und der Scan hier eine deutlich bessere Zeichnung erhalten soll. Für Aufsichtsvorlagen bietet der CanoScan 9950F QARE Level 3 als Softwarevariante mit vergleichbaren Funktionalitäten.
Der Scanner ist mit einer USB-2.0- sowie einer FireWire400-Schnittstelle ausgerüstet. Der Vorab-Scan soll in nur circa 3,6 Sekunden erzielt werden. Ein Infrarotfilter ermöglicht nach Herstellerangaben Aufwärmzeiten von nur circa 20 Sekunden.
Mit der Fast-Multi-Scan-Funktion können mehrere Aufsichtsvorlagen in einem einzigen Vorgang erfasst werden. Jedes Foto wird dabei separat erkannt, ausgerichtet, zugeschnitten und auf dem PC als Einzeldatei abgelegt. Hierzu ist ein Mindestabstand von einem Zentimeter zu jeder Seite des benachbarten Bildes erforderlich.
Der Scanner besitzt vier Bedienknöpfe, belegt mit den Standardfunktionen "Scannen", "Kopieren", "Scan-to-Email" und "Scan-to-PDF". Mit der Software CanoScan Toolbox 4.9 lassen sich die Belegungen der Knöpfe verändern.
Zudem ist die Funktion "Easy Colour Matching Print" (nur für Windows) integriert, mit der die Übermittlung der Scandaten direkt an den Drucker per Exif-Datenprofil möglich wird. Die Daten können in den JPEG-Dateien auch gespeichert werden. Der mitgelieferte Scannertreiber ScanGear CS 10.3 beinhaltet Funktionen zur Nachbearbeitung eingescannter Vorlagen: zum Beispiel den Index-Print zur Erstellung eines Kontaktabzugs oder "Multiple Cropping" zum Ausschneiden mehrerer Bereiche aus einem Vorscan. Darüber hinaus sind Adobe PhotoShop Elements 2.0, ScanSoft OmniPage SE und ArcSoft PhotoStudio im Lieferumfang enthalten.
Der CanoScan 9950F unterstützt Windows und MacOS X v 10.1.3 oder höher. Er soll ab September 2004 für 449,- Euro in den Handel kommen.






Bei mir dauert es ca. 10min um ein 35mm Dia mit 4800dpi und der autoschärfe Funktion...
Ich hätte dringend eine Erfahrungsaustauch in Sachen Dauer von einem Negativscan mit dem...
Als Alternative zu Nikon gibt es z.B. von Reflect den DigitDia 3600 Diascanner. Man kann...
Interessant wäre eine Stapelverarbeitung von gerahmten Dias. So wie es sie bei Nikon zu...
Kommentieren