Golem.de
 
Suchen bei Golem.de
Golem.de Newsletter-Abo
Videos bei Golem.de
Sidux 2009-03 - Test Sidux 2009-03 - Test
Detailsuche
Verwandte Themen

OSS, Desktop-Applikationen, Interview, KDE, Windows

Verwandte Artikel
Letzte Meldungen

Sony hofft auf das große Geld mit 3D

Weg frei für 4-GByte-Module: Hynix mit 40nm-DRAMs

XMLHttpRequest auf dem Weg zum Webstandard

Verleiher: Nicht alle Filme auf Blu-ray bieten mehr Qualität

Neues Verfahren für Herstellung von OLEDs

Fedora setzt Rechte bei Software-Installation zurück

Star Trek Online: Kurs auf offene Beta im Januar 2010

Canonical arbeitet für Google an Chrome OS

IMHO: Grafikmarkt goes Gaga

Spieletest: Left 4 Dead 2 - untotes Multiplayergemetzel

RFID-Chips machen Metallteile schlau

GPL-Programm Fpflac nutzt mehrere Prozessoren

CHKDSK-Bug nervt Nutzer von Windows 7 (Update)

AOL kündigt 2.500 Mitarbeitern und verkauft MapQuest und ICQ

Xbox 360 mit mehr Beigaben

WebSDK von Sony Ericsson

Wired kommt auf E-Book-Reader

AMD: Nur einige tausend Radeon 5800 pro Woche

Kreditkartenumtausch: Banken fordern Entschädigung

Links ohne Referrer

Call of Duty 6: Wirbel um gesperrte Accounts auf Steam

HDMI bekommt aussagekräftige Logos

Mozilla steigert Umsatz und Kosten

Dell sieht Belebung bei PC-Nachfrage von Firmenkunden

Regierung startet Offensive Elektroauto

PHP 5.3.1 beseitigt zahlreiche Fehler

Dell mit Tintenstrahl-Multifunktionssystemen in Serie

Youtube untertitelt Videos per Spracherkennung automatisch

LED-Multifunktionsdrucker von Oki

Funktioniert trotzdem: Fernbedienung ohne Batterie

Weitere News


Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de.

HOME


Software / 27.08.2004 / 11:42 Trackback     Versenden     Druck 
Interview: KDE - auch für Windows! Seiten

Interview: KDE - auch für Windows!

Golem.de im Gespräch mit KDE-Cygwin-Entwickler Holger Schröder

KDE wurde zwar für den Einsatz auf Linux- und Unix-Systemen entwickelt, mittlerweile aber auch auf Windows portiert. Der KDE-Window-Manager wie auch die eigentlichen Applikationen werden einfach als .exe-Datei gestartet, der Unterschied zu Linux besteht derzeit höchstens in der Geschwindigkeit. Golem.de sprach mit Holger Schröder, einem der Programmentwickler, über das Projekt.

Golem.de: Wie kommt man auf die Idee, KDE für Windows zu kompilieren? Immerhin will KDE als Oberfläche doch eine Alternative zu Windows bieten.

Screenshot #1
Screenshot #1
Holger Schröder: Die eigentliche Idee hatte Ralf Habacker schon zu Zeiten von KDE 1. Wenn man einige Zeit mit Linux und KDE gearbeitet hat und dann aus irgendwelchen Gründen unter Windows arbeiten muss, vermisst man schnell alle möglichen Dinge, die man unter Linux wie selbstverständlich genutzt hat, z.B. den Midnight Commander, Scrollen in Befehlsfenstern mit Shift und Cursortasten, die Vervollständigung von Befehlen und Dateinamen mit der Tabulatortaste, Kopieren von Text aus einem Befehlsfenster in ein anderes durch einfaches Markieren mit der Maus und Einfügen durch einen Klick auf die mittlere Maustaste, einen Texteditor mit Syntaxhervorhebungen, einen Webbrowser, in dem man durch Eingabe von "gg:Suchwort" einfach nach "Suchwort" suchen kann, anstatt erst www.google.de tippen zu müssen, um dann mit der Maus zum Suchfeld zu navigieren und den Text "Suchwort" einzugeben. Und natürlich fehlten unter Windows die KDE-Spiele. (grinst)

Das KDE-Projekt wurde ursprünglich gegründet, um auf Linux eine Benutzeroberfläche zu programmieren, die einfach zu bedienen und in sich konsistent ist. Das wurde oft als ein Kopieren der Windows-Oberfläche verstanden. Nach meiner Meinung ist KDE allerdings der Windows-Benutzeroberfläche mittlerweile um Längen voraus, da viele Funktionalitäten an der richtigen Stelle programmiert wurden.

Beispielsweise muss sich unter Windows jedes Programm selbst darum kümmern, ob es das Scrollrad einer Maus unterstützen will oder nicht. Somit gibt es den entsprechenden Programmteil im Internet-Explorer, in Netscape, in Opera, in Microsoft Office, in OpenOffice und in allen möglichen anderen Programmen. Dadurch werden in der Summe Unmengen an Programmiererarbeit "verschwendet", da all diese Programmteile ja das Gleiche tun. Im Gegensatz dazu wurde die entsprechende Funktionalität in KDE bzw. dem zu Grunde liegenden Toolkit Qt an der richtigen Stelle implementiert: in der Scrollbar. In jedem KDE-Programm, das Scrollbars enthält, funktioniert es automatisch, so dass man mit dem Scrollrad der Maus in dem entsprechenden Feld hoch- und runter- und bei gleichzeitigem Drücken der Alt-Taste nach links oder nach rechts scrollen kann.

Durch diese saubere Programmierung von Funktionen an der Stelle, wo sie hingehören, gewinnt man dann Zeit, um neue Funktionen zu implementieren. So wurde KDE in relativ kurzer Zeit besser als Windows, und entsprechend vermisst man dann halt die oben genannten Funktionalitäten unter Windows. Dann ist es nur natürlich, dass man ein KDE auf Windows haben will. weiter...
Interview: KDE - auch für Windows! Seiten

Kommentar-Übersicht / Kommentieren:
Re: Das gute Linux? (Dau Huber, 08.04.09 16:45)
Hilfe, wenn ich ein fenster verkleiner ist wird... (Julian Föth, 08.04.08 18:47)
Kann man hier nicht mal vernünftige fragen stellen ? (sandruschka, 17.10.06 10:23)
Alternative zu Quanta? (linuksamiko, 21.05.06 13:08)
Re: Litestep als Shell-Ersatz (Joachim, 04.08.05 17:23)
Trackback:
Links zum Artikel
Verwandte Artikel

Cygwin (.com)

KDE-Cygwin (.net)


Mehr zum Thema RSS ATOM
OSS 2.0 1.0
Desktop-Applikationen 2.0 1.0
Interview 2.0 1.0
KDE 2.0 1.0
Windows 2.0 1.0
Alle News 2.0 1.0

KDE 2 für Windows

KDE für Mac und Windows

Xming: X-Server für Windows in neuer Version

QTW: KDE-Applikationen nativ unter Windows nutzen

Erneut Ärger um XFree86.org


 

Audio/Video | Desktop-Applikationen | Foto | Games | Handy | Internet | Mobil | OSS | PC-Hardware | Politik/Recht | Security | Software-Entwicklung | Wirtschaft | Wissenschaft

Ticker | RSS | API | Forum | Zusatz-Dienste | Jobs | IT-Events

Home | Impressum | Werbung | Freunde

Copyright © 1997 - 2009 Golem.de. Alle Rechte vorbehalten.

 

Zum Artikel Text einblenden Text ausblenden