OpenOffice.org 2.0 erhält vollständige Datenbankfunktionen

Office-Suite mit neuem Dateiformat und beschleunigtem Programmstart

Der OpenOffice-Experte Thomas Krumbein hat eine Übersicht der neuen Funktionen in OpenOffice.org 2.0 aufgestellt, die einen kompakten Ausblick auf die kommende Version der Office-Suite gibt, die eine eigene Datenbankkomponente bringt. Neben Änderungen an der Oberfläche und Optimierungen in der Bedienung erhält OpenOffice.org 2.0 mit OASIS ein neues Dateiformat und soll eine bessere Kompatibilität mit Dateien von Microsofts Office-Paket bringen.

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OpenOffice.org 2.0 erhält mit HSqlDB eine Datenbank-Komponente, um eigene Datenbanken erstellen und verwalten zu können. Bislang war nur der Zugriff auf vorhandene Datenbanken aus OpenOffice.org heraus möglich, aber es fehlten Funktionen zum Anlegen neuer Datenbanken. Damit will OpenOffice.org nun im Funktionsumfang mit der Professional-Ausführung von Microsofts Office-Paket respektive mit StarOffice gleichziehen, die bereits beide über entsprechende Datenbankfunktionen verfügen.

Installation
Installation
Zudem wurden SQL-Abfragen verfeinert, Datenbankanbindungen erleichtert und der erweiterte LDAP-Verbindungsmodus integriert, was die normale "Authentifikation" und die Anmeldung per SSL erlaubt. Wer statt einer "echten" Datenbank nur ein Tabellenblatt oder eine Textdatei verwendet, kann nun auch darin SQL-Funktionen oder Feldunterscheidungen nutzen. Zudem lässt sich ein Formular eigenständig speichern und ausführen, um darüber Frontends und Verwaltungswerkzeuge für bestehende Datenbanken zu erstellen, etwa für eine MySQL- oder PostgreSQL-Datenbank.

Ab OpenOffice.org 2.0 wird das Office-Paket als Standard-Dateiformat das offene Format OASIS verwenden, das allerdings nicht mehr mit OpenOffice.org 1.x gelesen werden kann. Jedoch lassen sich weiterhin Dateien aus OpenOffice.org 1.x mit der kommenden Version ohne Schwierigkeiten sowohl einlesen als auch abspeichern. Das OASIS-Format wird künftig außer in OpenOffice.org 2.0 auch von KOffice als Standard-Dateiformat genutzt. Derzeit überlegen die Entwickler, ob man Patches für OpenOffice.org 1.x herausbringt, womit die alte Version dann auch das OASIS-Format lesen könnte. Entschieden ist dies jedoch bislang nicht. Außerdem soll OpenOffice.org 2.0 noch besser mit Dateien in Microsofts Office-Format klarkommen.

Writer
Writer
Deutlich vereinfacht wurde das Anlegen neuer Stilvorlagen, indem man einfach einen markierten Textbereich mit der Maus in die Stilvorlagen-Übersicht zieht, was eine neue Vorlage erzeugt, die je nach aktiver Auswahl für Zeichen oder Absätze gilt. Gründlich überarbeitet wurden zudem die Einstellungsdialoge, in denen nur noch die für die genutzte Applikation relevanten Optionen erscheinen. Das erhöht zwar die Übersichtlichkeit, erfordert allerdings nach der Installation der Software etwas mehr Konfigurationsbedarf. Im Unterschied zu OpenOffice.org 1.x werden Makros in der Standardeinstellung nicht mehr ausgeführt, sondern müssen gezielt aktiviert werden, was der Sicherheit zugute kommen soll.

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mat 04. Okt 2005

Aber dafür soll man doch auch nicht OO-Impress nehmen, sondern OO-Draw!

Happy Day 18. Feb 2005

Falsch: Erst müssen die Entwickler ihre Portierungsabsicht mal "nach außen...

Splash 14. Feb 2005

Hab auch überlegt, ob ich irgendein Layoutprogramm nutzen soll, aber da muss man sich ja...

mtb 12. Dez 2004

Hallo Es ist möglich eigene DB in OO zu erstellen. Das beschränkt sich jedoch auf...

Hallo 25. Nov 2004

noch NIE linux verwendet, sollte es heißen.

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