Seit der Version 3.2 verfügt KDE mit Kontact über einen integrierten Groupware-Client, der auf KDE-Applikationen wie KMail, KOrganizer KNotes oder das KAdressBook zurückgreift. Im Vorfeld der KDE-Konferenz aKademy, die vom 21. bis 29. August 2004 in Ludwigsburg bei Stuttgart stattfindet, sprach Golem.de unter anderem mit Kontact-Entwickler Daniel Molkentin und KMail-Entwickler Ingo Klöcker über die aktuelle Entwicklung von Kontact und insbesondere dem E-Mail-Client KMail. Weitere Themen rund um KDE werden in den nächsten Tagen folgen.
Golem.de: Mit KDE 3.3 wird vor allem die Groupware-Suite KDE PIM zahlreiche Neuerungen erfahren. Obwohl die einzelnen Applikationen wie KMail oder KOrganizer schon lange Bestandteil von KDE sind, existiert aber erst seit KDE 3.2 mit Kontact eine gemeinsame Oberfläche. Wo sehen Sie KDE PIM heute im Vergleich zu Konkurrenten wie Evolution, Outlook oder Notes?
Daniel Molkentin:
Kontact wird von vielen als der Newcomer wahrgenommen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Bestandteile eine lange Tradition in KDE haben. Deswegen konnten wir uns auf deren Verbesserung und Integration konzentrieren, statt das Rad neu zu erfinden.
Im Gegensatz zu Outlook und Evolution bietet Kontact schon heute mit Kontact 1.0 eine breite Auswahl bei der Auswahl des Servers - Kolab, SLOX (Suse Linux Open Exchange, Anm. d. Redaktion) oder eGroupware. Experimentell
funktioniert auch bereits die Exchange-Anbindung, über die auch OpenGroupware angebunden werden kann.
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